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Trainer Favre muss bei Borussia Dortmund gehen
Sport 13.12.2020 Aus unserem online-Archiv

Trainer Favre muss bei Borussia Dortmund gehen

Lucien Favre ist nicht mehr der Trainer von Borussia Dortmund.

Trainer Favre muss bei Borussia Dortmund gehen

Lucien Favre ist nicht mehr der Trainer von Borussia Dortmund.
Foto: AFP
Sport 13.12.2020 Aus unserem online-Archiv

Trainer Favre muss bei Borussia Dortmund gehen

Das 1:5 gegen Stuttgart hat Trainer Lucien Favre den Trainerjob beim BVB gekostet. Die Westfalen bestätigten am Sonntag einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung. Favres bisheriger Assistent Edin Terzic übernimmt.

(dpa) - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat sich von Trainer Lucien Favre getrennt. Wie der Club mitteilte, haben sich darauf die Entscheidungsträger des BVB nach dem 1:5-Heimdebakel gegen den VfB Stuttgart einmütig verständigt. Edin Terzic (38), bisher Favres Assistent, wird bis zum Saisonende als Cheftrainer fungieren und übernahm am Sonntagnachmittag die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am Dienstag bei Werder Bremen. Der bisherige U17-Trainer Sebastian Geppert (36) und Top-Talente-Coach Otto Addo (45) sollen ihn unterstützen. Favres anderer Co-Trainer Manfred Stefes wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. 


12.12.2020, Rheinland-Pfalz, Berlin: Fußball: Bundesliga, FSV Mainz 05 - 1. FC Köln, 11. Spieltag. Unions Sebastian Griesbeck (l) und Bayerns Benjamin Pavard kämpfen um den Ball Foto: Michael Sohn/POOL AP/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
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„Es fällt uns schwer, diesen Schritt zu gehen“, wurde Sportdirektor Michael Zorc in der Club-Mitteilung zitiert. „Gleichwohl sind wir der Meinung, dass das Erreichen unserer Saisonziele aufgrund der zuletzt negativen Entwicklung in der gegenwärtigen Konstellation stark gefährdet ist und wir deshalb handeln müssen.“ BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dankte Favre „für seine hervorragende Arbeit in den vergangenen zweieinhalb Jahren, in denen er mit seinem Team zwei Vizemeisterschaften errungen hat. Als Fachmann und als Mensch ist Lucien Favre über jeden Zweifel erhaben.“

Favre: „Ich finde es sehr schade“

Favre selbst teilte mit, dass er die Trennung bedaure. „Ich finde es sehr schade, dass sich unsere Wege hier trennen. Wir hatten zwei sehr erfolgreiche Jahre und haben eine Mannschaft, die auch in diesem Jahr am Ende eine erfolgreiche Saison gespielt hätte. Davon bin ich nach wie vor überzeugt“, sagte der Schweizer der Deutschen Presse-Agentur.

Der Vertrag mit dem 63 Jahre alten Fußball-Lehrer lief bis zum Ende der Saison. Angesichts der anhaltenden Talfahrt mit zuletzt drei Heimniederlagen in Serie sah sich die Vereinsspitze zu diesem Schritt gezwungen. Der desolate Auftritt gegen den VfB kostete Favre den letzten Rest Reputation.

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