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"Tournoi de Noël": Rechenspiele entscheiden Basketballkrimi
Bei den „Tournois Universitaires“ sorgten nicht nur die Spiele der Finalgruppen für Spannung.

"Tournoi de Noël": Rechenspiele entscheiden Basketballkrimi

Foto: Guy Jallay
Bei den „Tournois Universitaires“ sorgten nicht nur die Spiele der Finalgruppen für Spannung.
Sport 15 27.12.2016

"Tournoi de Noël": Rechenspiele entscheiden Basketballkrimi

Am ersten Tag des „Tournoi de Noël“ der Universitäten haben vor allem die Basketballer die Zuschauer in Atem gehalten. Auch ein Duell zweier Zwillingsschwestern sorgte für Aufmerksamkeit.

(jan) - Die wummernde Trommel hatte die Unbekümmertheit zwar nicht verscheucht, doch aus dem Spaßturnier war schließlich doch ein verbissener sportlicher Wettkampf geworden. Angefeuert von frenetischen Fans ist das „Tournoi de Noël“ auf dem Campus "Geesseknäppchen" gestern in einem Herzschlagfinale geendet. Der Sieger im Basketball konnte sogar erst ermittelt werden, nachdem die Turnierleitung genau nachgerechnet hatte.

„Es hat großen Spaß gemacht“, sagte Michelle Slunecko von der siegreichen Uni Wien, die mit ihrer Mannschaft die punktgleichen Kölner erst nach erzielten Punkten distanzieren konnte. Das direkte Duell der beiden Hochschulen war an Spannung kaum zu überbieten – und ging nach etlichen taktischen Fouls in der Schlussphase mit 29:22 an den späteren Sieger. Auf Rang drei schafften es die Studenten aus Bastogne, Titelverteidiger Aachen wurde nur Vierter.

Schwerstarbeit 
in der Verteidigung

Für Michelle Slunecko war es allerdings nicht nur wegen des Pokals ein besonderes Turnier: Ihre Zwillingsschwester Anne, mit der die 19-Jährige gemeinsam für Résidence Walferdingen auf Punktejagd geht, spielte gestern für die Uni Karlsruhe. In den gemischten Mannschaften hatten beide einen schweren Stand. „Es heißt zwar nicht, dass Mädels nicht verteidigen sollen, aber gegen einen 120-Kilo-Mann wird es schon schwierig“, bemerkte Anne mit einem Schmunzeln. „Trotzdem will man dann unbedingt gewinnen“, ergänzte ihre Schwester. Nach der hitzigen Schlussphase des Turniertages überwog dennoch die Freude über das Wiedersehen mit alten Schulfreunden.

Bei der Siegerehrung am Schwimmbad mischten sich schließlich auch die Volleyballer unter das Volk, die wenig zuvor die Uni Freiburg zu ihrem Sieger krönten. Dabei gelang es lediglich Titelverteidiger Aachen, dem neuen Titelträger einen Satz abzunehmen. Während die Aachener auch hier auf Rang vier landeten, schaffte es die Uni.lu noch vor Saarbrücken und Brüssel auf einen starken zweiten Rang.

Am Mittwoch tragen die Fußballer am zweiten Turniertag ihre Wettkämpfe aus. Dabei geht Titelverteidiger Brüssel als Kopf der Gruppe A mit breiter Brust ins Rennen um den begehrten Pokal. Die Finalspiele beginnen um 14 Uhr.


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