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„Tournoi de Noël“: Alle jagen Aachen
Jäger und Gejagte: Die Uni Aachen (rot, hier gegen München) war 2015 das Maß der Dinge.

„Tournoi de Noël“: Alle jagen Aachen

Foto: Pierre Matgé
Jäger und Gejagte: Die Uni Aachen (rot, hier gegen München) war 2015 das Maß der Dinge.
Sport 2 Min. 26.12.2016

„Tournoi de Noël“: Alle jagen Aachen

Die Universität Aachen hat im vergangenen Jahr beim „Tournoi de Noël“ abgeräumt und die Titel im Basketball und Volleyball gewonnen. Bei den Fußballern war Brüssel das Maß der Dinge.

(jan) - Sicherlich, es geht hauptsächlich um den Spaß. Doch wenn am Ende in den Finalrunden die letzten Sekunden von der Uhr ticken, dann läuft auch der faulste Student zu Höchstleistungen auf. In der vergangenen Ausgabe des „Tournoi de Noël“ ist das den Teilnehmern aus Aachen am besten gelungen. Nun sind sie die Gejagten.

Bei der Veranstaltung von ACEL (Association des Cercles d'Étudiants Luxembourgeois) und LASEL (Ligue des Associations Sportives Estudiantines Luxembourgeoises) messen sich verschiedene Studentenvereinigungen in den Sportarten Basketball, Volleyball (beide am Dienstag) und Fußball (am Mittwoch) miteinander. In den Gruppenspielen am Morgen können sich die Mannschaften jeweils für die Finalspiele am Nachmittag qualifizieren.

Luxemburger disqualifiziert

Dass es dann erneut zum Aufeinandertreffen zwischen den Studierenden aus Aachen und Köln kommt, ist nicht unwahrscheinlich. Nachdem die Kölner 2014 das Doublé aus Basketball und Volleyball geholt hatten, schafften 2015 die deutschen Konkurrenten dieses Kunststück. Herausgefordert werden die Favoriten unter anderem von Teams aus Trier, Saarbrücken, Strasbourg und Paris. Die Auswahl der Luxemburger Universität tritt nur in der Volleyballkonkurrenz an.

Dabei haben auch die Zuschauer auf den Rängen der Sporthallen einen Ruf zu verlieren, sorgten sie doch bei der vergangenen Ausgabe der „Coupes universitaires“, wie die Turniere auch heißen, für prächtige Stimmung. Vor allem die packenden Finalgruppenspiele zwischen Köln und Aachen im Basketball (31:34) und Freiburg und Aachen im Volleyball (1:1) hatten es in sich.

Lediglich unter den Fußballern mussten die Abräumer des Vorjahres einem Gegner gratulieren. Im letzten Wettkampf des Turniers hatte Brüssel die Nase vorn, konnte den Aachener Gesamtsieg und damit den Gewinn der „Challenge Jean Schmit“ jedoch nicht verhindern. Für die Negativschlagzeile sorgten allerdings die Hausherren. Die Studenten der Uni.lu wurden gemeinsam mit Liège disqualifiziert, weil sie Spieler eingesetzt hatten, die aus verschiedenen Gründen nicht spielberechtigt waren. In diesem Jahr möchten die Hausherren sicherlich ein besseres Bild abgeben. Die Chance dazu bietet sich bereits am Dienstag ab 9 Uhr, wenn die Volleyballer auf dem Campus „Geesseknäppchen“ aufschlagen.


PROGRAMM

Am Dienstag:

BASKETBALL

8.45: Vorrunde, Gruppe A im Lycée Aline Mayrisch (LAML): Aachen, Karlsruhe, Bruxelles, Kaiserslautern; Gruppe B im Lycée Aline Mayrisch (LAML): Köln, Saarbrücken, Innsbruck, Freiburg; Gruppe C in der International School (ISL): München, Bastogne, Strasbourg, Bonn; Gruppe D in der International School (ISL): Trier, Wien, Heidelberg, Montpellier; Ab 14.15: Finalspiele

VOLLEYBALL

9.00: Vorrunde, Gruppe A im Athénée (AL): Aachen, Montpellier, Trier, Düsseldorf, Rhein-Main; Gruppe B im Athénée (AL): Freiburg, Wien, Strasbourg, München, Louvain; Gruppe C im Athénée (AL): Bruxelles, Kaiserslautern, Berlin, Heidelberg, Liège; Gruppe D in der Ecole de Commerce et de Gestion (ECG): Saarbrücken, Köln, Aix-en-Provence, Bastogne, Innsbruck; Gruppe E in der Ecole de Commerce et de Gestion (ECG): Uni.lu-CEFT, Paris, Karlsruhe, Bonn, Holland; Ab 14.15: Finalspiele

Am Mittwoch:

FUSSBALL

8.30: Vorrunde, Gruppe A in der Ecole de Commerce et de Gestion (ECG): Bruxelles, Köln, Freiburg, Liège; Gruppe B im Athénée (AL): Bastogne, Innsbruck, Trier, Holland; Gruppe C im Lycée Aline Mayrisch (LAML): München, Saarbrücken, Paris, Kaiserslautern, Zürich; Gruppe D in der International School (ISL): Strasbourg, Karlsruhe, Berlin, Montpellier; Gruppe E im Lycée Michel Rodange (LMRL): Aachen, Wien, Fribourg, Louvain; Ab 14 Uhr: Finalspiele


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