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Pogacar unmittelbar vor zweitem Triumph
Sport 1 17.07.2021
Tour de France

Pogacar unmittelbar vor zweitem Triumph

Platz acht reichte Tadej Pogacar am Samstag, um die Führung in der Gesamtwertung erfolgreich zu verteidigen.
Tour de France

Pogacar unmittelbar vor zweitem Triumph

Platz acht reichte Tadej Pogacar am Samstag, um die Führung in der Gesamtwertung erfolgreich zu verteidigen.
Foto: AFP
Sport 1 17.07.2021
Tour de France

Pogacar unmittelbar vor zweitem Triumph

Die Alpen dominiert, in den Pyrenäen triumphiert, die Zeitfahren kontrolliert: Tadej Pogacar ist der Mann dieser Tour de France. Am Sonntag wird er sich zum zweiten Mal zum Gesamtsieger krönen. Die vorletzte Etappe hat Wout van Aert gewonnen.

(dpa) - Dominator Tadej Pogacar (SLO/Emirates) steht auch ohne eine weitere Machtdemonstration vor seinem zweiten Gesamtsieg. Die Ära des 22 Jahre jungen Slowenen dürfte gerade erst begonnen haben.

Nach einer absolut herausragenden Tour wurde der Titelverteidiger am Samstag in Saint-Emilion tatsächlich distanziert und musste sich beim 30,8 Kilometer langen Einzelzeitfahren als Achter nicht nur Tagessieger Wout van Aert (Jumbo) aus Belgien geschlagen geben.


Employees work at the athletes' village for the Beijing 2022 Winter Olympic Games in Zhangjiakou in northern China's Hebei province on July 14, 2021. (Photo by Noel CELIS / AFP)
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Pogacar, der am Sonntag auf dem Weg nach Paris traditionell nicht mehr angegriffen wird, wird die dreiwöchige Rundfahrt mit einem Vorsprung von über fünf Minuten auf Jonas Vingegaard (DK/Jumbo) und Richard Carapaz (ECU/Ineos) beenden.

So wie der Allrounder in diesem Jahr hat die Tour seit dem inzwischen als Dopingsünder entlarvten Lance Armstrong vor rund 20 Jahren niemand mehr dominiert. „Pogi“, wie der UAE-Profi genannt wird, hat die Rivalen in den Bergen beherrscht und bei Tour-Zeitfahren eine exzellente Bilanz: drei Starts, zwei Siege, einmal Platz acht.

Spezialisten im Vorteil

Auf die Idee, sich nach Tagessiegen am Col du Portet und in Luz Ardiden zu schonen, kam der Slowene in der prallen Sonne aber nicht. Auf dem flachen Kurs inmitten einer der edelsten Weinregionen der Welt machte Pogacar von Anfang an Tempo, doch die Spezialisten im Kampf gegen die Uhr waren diesmal im Vorteil: Hinter Sieger van Aert schafften es auch der Däne Kasper Asgreen (Deceuninck) und sein Landsmann Vingegaard aufs Tagespodest. Der Youngster verteidigte damit souverän seinen zweiten Gesamtrang vor dem Bergspezialisten Carapaz.

Wout van Aert war am Samstag auf dem Weg nach Saint-Emilion nicht zu schlagen.
Wout van Aert war am Samstag auf dem Weg nach Saint-Emilion nicht zu schlagen.
Foto: AFP


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