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Tour de France: Ewan siegt, Sagan bestraft
Sport 09.09.2020

Tour de France: Ewan siegt, Sagan bestraft

Ganz enge Entscheidung: Caleb Ewan (r.) hat letztendlich die Nase vorne.

Tour de France: Ewan siegt, Sagan bestraft

Ganz enge Entscheidung: Caleb Ewan (r.) hat letztendlich die Nase vorne.
Foto: AFP
Sport 09.09.2020

Tour de France: Ewan siegt, Sagan bestraft

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Caleb Ewan hat die elfte Etappe der 107. Tour de France gewonnen. Auch Bob Jungels zeigte sich auf den letzten Kilometern ganz vorne.

Caleb Ewan hat die elfte Etappe der 107. Tour de France gewonnen und seinen zweiten Tagessieg gefeiert. Der 26-Jährige vom Team Lotto Soudal setzte sich am Mittwoch nach 167,5 km zwischen Châtelaillon-Plage und Poitiers im Sprint hauchdünn vor Sam Bennett (IRL/Deceuninck) und Wout van Aert (B/Jumbo) durch. Eigentlich war Peter Sagan (SVK/Bora) als Zweiter über den Zielstrich gefahren, doch die Rennjury deklassierte den Slowaken, weil er sich auf den letzten Metern mit zu hartem Körpereinsatz an van Aert vorbeigepresst hatte. Vor allem im Kampf um das Grüne Trikot ist dies ein echter Rückschlag für den dreifachen Weltmeister.


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An der Spitze der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen: Das Gelbe Trikot trägt weiter der Slowene Primoz Roglic (Jumbo). Auf dem recht unspektakulären Teilstück, das von einem langen Ausreißversuch von Matthieu Ladagnous (F/Groupama) gekennzeichnet war, erreichten alle Favoriten im Peloton das Ziel.

Jungels greift an

Der Puls der Luxemburger Fans dürfte auf den letzten Kilometern etwas höher geschlagen haben, als sich Bob Jungels (Deceuninck) als Angreifer präsentierte. Zusammen mit Teamkollege Kasper Asgreen (DK) schloss er 5 km vor dem Ziel eine entstandene Lücke zu Lukas Pöstlberger (A/Bora). Dahinter blieben die direkten Reaktionen aus, sodass sich das Trio bis 2 km vor dem Ziel an der Spitze behaupten konnte. Dann flog das Hauptfeld von hinten heran. Jungels fährt letztendlich als 92. mit einem Rückstand von 1'15'' ins Ziel.


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Am Donnerstag wird die Tour mit der längsten Etappe fortgesetzt, wenn es über 218 Kilometer von Chauvigny nach Sarran geht. Zwei Berge der vierten sowie jeweils ein Anstieg der dritten und zweiten Kategorie könnten Ausreißern eine Chance bieten. 

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