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Total League: Die möglichen Szenarien
Sport 3 Min. 24.01.2020 Aus unserem online-Archiv

Total League: Die möglichen Szenarien

Die vergangenen Wochen bereiten Racings Scott Morton Kopfzerbrechen.

Total League: Die möglichen Szenarien

Die vergangenen Wochen bereiten Racings Scott Morton Kopfzerbrechen.
Foto: Stéphane Guillaume
Sport 3 Min. 24.01.2020 Aus unserem online-Archiv

Total League: Die möglichen Szenarien

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Im Kampf um den Einzug in die Titelgruppe der Total League fallen die letzten Entscheidungen. Ein Blick auf die Ausgangslagen der Teams und die möglichen Szenarien.

Die Normalrunde der Total League der Männer ist fast vorbei. Zum Abschluss messen sich die zehn Teams an einem Doppelspieltag. Im Kampf um die Titelgruppe könnte es vor den letzten beiden Partien kaum spannender sein. 

Während Basket Esch, die Musel Pikes und T71 ihre Plätze unter den sechs besten Teams bereits sicher haben, steht fest, dass Amicale und Contern in der Auf- und Abstiegsgruppe antreten müssen. Arantia, Etzella, Heffingen, Racing und Sparta dürfen noch hoffen. Ein Blick auf die möglichen Szenarien an den letzten beiden Spieltagen.

Arantia

Dank des jüngsten 81:76-Erfolgs gegen Etzella hat Arantia die eigene Ausgangslage deutlich verbessert. Fels muss nur eines der beiden verbleibenden Spiele gewinnen, um sich sicher für die Titelgruppe zu qualifizieren. Arantia profitiert davon, dass am Freitag beim Duell zwischen Racing und Heffingen zwei direkte Konkurrenten aufeinandertreffen.

Einfach wird es für das Team von Trainer Brian Carroll trotzdem nicht, schließlich trifft Arantia am Freitag auf die Musel Pikes, am Sonntag empfangen die Felser dann Racing. Wenn Arantia beide Partien verliert, sind die Chancen auf das Erreichen der Titelgruppe sehr gering.

Derek Wilson und Arantia haben gute Chancen.
Derek Wilson und Arantia haben gute Chancen.
Foto: Stéphane Guillaume

Etzella

Trotz einer bislang extrem enttäuschenden Spielzeit hat der amtierende Doublésieger noch alles selbst in der Hand. Etzella muss ebenfalls nur noch eine Partie gewinnen, um zumindest das erste Saisonziel zu erreichen. 

Sollten die Ettelbrücker jedoch am Freitag in Esch verlieren, könnte es am Sonntag vor heimischer Kulisse gegen Sparta zum alles entscheidenden Duell kommen. Etzella hat die erste Partie gegen die Bartringer nur knapp gewonnen (84:83) und würde bei einer Niederlage wohl im direkten Vergleich das Nachsehen haben.

Etzella-Coach Kresimir Basic kann nicht zufrieden sein.
Etzella-Coach Kresimir Basic kann nicht zufrieden sein.
Foto: Christian Kemp

Heffingen

Nach vier Siegen in Folge startet der aktuelle Tabellensechste selbstbewusst in den Endspurt. Sollte Heffingen am Freitag gegen Racing gewinnen, hätte der Aufsteiger seinen Platz in der Titelgruppe sicher. Stephens und Co. würden bei Punktgleichheit mit Sparta vor den Bartringern stehen, weil sie das zweite direkte Duell höher gewonnen als das erste verloren haben. 


Derek Wilson (r.) und Arantia haben nun alles in der eigenen Hand.
Arantia feiert wichtigen Erfolg
In einem Nachholspiel der Baksetball-Meisterschaft setzte sich Arantia am Mittwochabend klar gegen T71 durch.


Verliert Heffingen gegen Racing, hätte das Team am Sonntag theoretisch trotzdem noch die Chance, sich mit einem Sieg gegen Basket Esch für die Titelgruppe zu qualifizieren. In der ersten Begegnung gegen Racing setze sich Heffingen mit 78:61 durch. Der Aufsteiger profitiert auch gegen Arantia vom direkten Vergleich. 

Nach dem Sieg gegen Amicale um Noah Medeot wollen Joel Thesen (l.) mit Heffingen den nächsten Erfolg einfahren.
Nach dem Sieg gegen Amicale um Noah Medeot wollen Joel Thesen (l.) mit Heffingen den nächsten Erfolg einfahren.
Foto: Paul Krier

Racing

Die Hauptstädter stehen unter Druck und müssen wohl am Freitag gegen Heffingen gewinnen, um die Titelgruppe zu erreichen. Sollte Racing das Heimspiel verlieren, müsste das Team von Trainer Philip Dejworek am Sonntag gegen Arantia gewinnen. 

Zudem müssten die Felser am Freitag gegen die Musel Pikes leer ausgehen. Racing muss darauf hoffen, dass Etzella zweimal verliert und Sparta am Freitag eine Niederlage gegen Amicale kassiert. Nur dann hätten die Hauptstädter die Chance, ihre Saison nach zuletzt fünf Niederlagen noch zu retten.

Louis Soragna steht mit Racing unter Druck.
Louis Soragna steht mit Racing unter Druck.
Foto: Ben Majerus

Sparta

Selbst wenn die Bartringer beide verbleibenden Duelle gewinnen sollten, wäre der Einzug in die Titelgruppe noch nicht sicher. Wenn Arantia, Etzella und Heffingen am Freitag gewinnen, ist Sparta machtlos. 

Bartringen würde bei Punktgleichheit mit Racing vom direkten Vergleich profitieren, außerdem kann sich Sparta denselben Vorteil am Sonntag gegen Etzella sichern. Schließlich hatte Bartringen das erste Duell nur knapp verloren. Fest steht, dass die Mannschaft von Neu-Trainer Pascal Meurs sowohl am Freitag gegen Amicale als auch am Sonntag gegen Ettelbrück gewinnen muss, um überhaupt eine Chance zu haben.

Dean Gindt ist mit Sparta auf fremde Hilfe angewiesen.
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Foto: Christian Kemp



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