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Tom Schumacher im Gespräch: "Das Spiel vor zwei Jahren war fantastisch"
Tom Schumacher und das Luxemburger Basketballteam sind auf Widergutmachung aus.

Tom Schumacher im Gespräch: "Das Spiel vor zwei Jahren war fantastisch"

Foto: Fabrizio Munisso
Tom Schumacher und das Luxemburger Basketballteam sind auf Widergutmachung aus.
Sport 2 Min. 27.08.2014

Tom Schumacher im Gespräch: "Das Spiel vor zwei Jahren war fantastisch"

Für Luxemburg steht am Mittwochabend sein letztes Spiel der EM-Qualifikation auf dem Programm. Ab 19.30 Uhr geht es in der Coque gegen Deutschland. Nicht nur für Tom Schumacher eine besondere Partie. Das LW hat sich mit Luxemburgs derzeit bestem Spieler unterhalten.

Luxemburg kennt am Mittwochabend sein letztes Spiel der EM-Qualifikation. Ab 19.30 Uhr geht es in der Coque gegen Deutschland. Nicht nur für Tom Schumacher eine besondere Partie. Das LW hat sich mit Luxemburgs derzeit bestem Spieler vor dieser Partie unterhalten.

Gegen Polen gab es am vergangenen Sonntag eine 64:100-Niederlage. Im Vergleich zum Hinspiel war jedoch eine Steigerung auszumachen, oder?

Wir sind sehr gut in die Partie gekommen, haben aggressiv verteidigt (Luxemburg führte mit 15:6, Anm. der Redaktion). Dies hatte sicherlich auch damit zu tun, dass der Gegner etwas zu lässig agierte und viele Bälle verlor. Wir haben viel gedoppelt, konnten den Gegner unter Druck setzen, wodurch wir zu einfachen Punkten gekommen sind. Da war das Selbstvertrauen natürlich da. Wir wussten natürlich, dass wir dieses Tempo nicht über die gesamte Spieldauer durchhalten könnten. Nach dem Seitenwechsel hat Polen angefangen zu treffen und dann wurde es relativ schnell eine klare Angelegenheit.

Sie sagen immer wieder, dass Sie unbedingt einmal ein Spiel auf diesem Niveau gewinnen wollen. Im Heimspiel gegen Österreich sah es 30' lang gut aus, am Ende hat es jedoch wieder nicht gereicht. Was fehlt noch zum Sieg?

Das ist schwer zu sagen. Erstens kann ein Gegner wie Österreich viel mehr rotieren, denn der Trainer hat zahlreiche Optionen auf der Bank. Somit kann ein Team das Tempo über 40' auf einem hohen Level halten, es ist einfach konstanter als wir. Zweitens ist es natürlich kein Wunder, dass die Gegner körperlich besser in Form sind als wir, weil sie einen ganz anderen Trainingsrhythmus kennen. Wenn man über Jahre hinweg zwei Mal täglich trainiert, macht sich das einfach in einem Spiel bemerkbar.

Zum Abschluss der EM-Qualifikationsrunde steht ein echtes Highlight bevor, wenn Deutschland 
in der Coque in Kirchberg zu Gast ist. Mit welcher Einstellung geht die Mannschaft in dieses Spiel?

Wir freuen uns riesig auf diese Partie. Das Turnier war sehr lange, hat viel Kraft gekostet und nun wollen wir noch einmal alles geben. Wir erinnern uns noch an das Spiel vor zwei Jahren gegen diesen Gegner, das war fantastisch. Uns war es sogar gelungen, ein gutes Resultat zu erzielen. Zur Pause lagen wir nicht weit in Rückstand (37:49, Anm. der Redaktion). Wir hoffen darauf, dass zahlreiche Besucher den Weg in die Coque finden werden, um uns zu unterstützen.

Sie sind nahezu immer im Sommer für die Nationalmannschaft aktiv. Woher nehmen Sie die Motivation?

Es macht Freude, sich auf diesem Niveau zu messen und gegen NBA-Spieler anzutreten. Es fiel mir diesmal auch wirklich leicht, weil wir mit Deutschland und Polen attraktive Gegner in der Gruppe kannten. Zudem habe ich mir immer gesagt, dass man, wenn man bei den Spielen der kleinen europäischen Staaten (JPEE) antreten will, auch im Sommer davor zum Team gehören sollte. Es gab einige Spieler über 
die vergangenen Jahre, die sich 
nur dann angemeldet haben, wenn die JPEE auf dem Programm standen. Ich habe dies immer kritisiert, weil ich es nicht richtig finde. Es 
ist auch nicht respektvoll gegenüber den Spielern, die anschließend nicht mitgenommen werden, weil sie einfach spielerisch schwächer sind.

Das komplette Interview mit Tom Schumacher können Sie in der Mittwochausgabe des "Luxemburger Wort" lesen.


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