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Test-Länderspiel gegen Moldawien: Fitte Nationalmannschaft hofft auf Sieg
Sport 2 Min. 09.06.2015

Test-Länderspiel gegen Moldawien: Fitte Nationalmannschaft hofft auf Sieg

Tom Schnell soll für Stabilität in der Abwehr sorgen.

Test-Länderspiel gegen Moldawien: Fitte Nationalmannschaft hofft auf Sieg

Tom Schnell soll für Stabilität in der Abwehr sorgen.
Foto: Ben Majerus
Sport 2 Min. 09.06.2015

Test-Länderspiel gegen Moldawien: Fitte Nationalmannschaft hofft auf Sieg

Am Dienstagabend trifft die Luxemburger Nationalmannschaft im Test-Länderspiel auf Moldawien. Die Mannschaft von Trainer Luc Holtz rechnet sich dabei Siegeschancen ein.

(jot) - Am Dienstagabend trifft die Luxemburger Nationalmannschaft um 19 Uhr im Stade Josy Barthel auf Testspiel-Gegner Moldawien. Die Mannschaft von Trainer Luc Holtz rechnet sich dabei Siegeschancen ein.

In personeller Hinsicht sind die Voraussetzungen nicht unbedingt schlecht. Mit Stürmer Joachim fällt zwar ein Schlüsselspieler aus, ansonsten stehen Holtz aber alle Stammkräfte zur Verfügung.

Es ist davon auszugehen, dass der Coach seiner Philosophie treu bleibt und sein Team offensiv ausrichten wird. In Abwesenheit von Joachim ruhen die Hoffnungen auf Tore in erster Linie auf den Schultern von Bensi, da Mota und Turpel. In der Abwehr dürften die Automatismen auf jeden Fall vorhanden sein.

Jänisch, Chanot, Schnell und Jans (von links nach rechts) sollten ihren Platz in der Viererabwehrkette sicher haben. Jänisch, der bei den beiden ersten Länderspielen des Jahres gegen die Slowakei (0:3-Niederlage) und gegen die Türkei (1:2-Niederlage) aus Verletzungsgründen fehlte, dürfte dem Team mit seiner abgeklärten Spielweise gut tun. Das nötige Selbstvertrauen dürfte der frisch gekürte Pokalsieger (mit Differdingen) auch mitbringen.

Die Vorbereitung auf das Länderspiel verlief ziemlich gut. Am Montag vor einer Woche begannen die Trainingseinheiten in Lipperscheid, ab vergangenen Freitag konnte Holtz dann noch intensiver mit seinen Spielern arbeiten, da sie auch die Nacht im Sporthotel Leweck verbrachten. Sein Fazit fiel positiv aus: „Die Qualität der Trainingseinheiten war im Vergleich zum Lehrgang im März vor dem Aufeinandertreffen mit der Slowakei und der Türkei viel höher.“

Lange Saison keine Entschuldigung

Holtz will die lange Saison nicht als Entschuldigung für eine mögliche schlechte Leistung am heutigen Tag gelten lassen. „Spieler einer Nation wie die der Ukraine, auf die wir am Sonntag treffen, absolvieren im Dreitagerhythmus Begegnungen. Bei uns in Luxemburg ist dies nicht der Fall. Ich denke, dass die Ukrainer durch diese hohe Intensität mehr Fortschritte machen.“

Der 45-Jährige wehrte sich dagegen, trotz des Gegners auf Augenhöhe (Moldawien ist als 124. lediglich um sieben Ränge besser als Luxemburg platziert) einen Sieg als Zielsetzung auszurufen. Wichtiger sei es vielmehr, handlungsschnell zu agieren, die starken Phasen in Tore umzumünzen und in den weniger starken Phasen kompakt zu agieren.

Holtz warnte vor der physischen Stärke der Moldawier. Abwehrspieler Schnell kommt dies entgegen: „Ich bestreite lieber Zweikämpfe gegen einen großgewachsenen als gegen einen schnellen und wendigen Gegenspieler.“