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Test-Länderspiel gegen die Kapverden: Auf den Höhepunkt folgt der Tiefpunkt
Julio Tavares trifft zum 2:0, Kevin Malget kann nicht mehr eingreifen.

Test-Länderspiel gegen die Kapverden: Auf den Höhepunkt folgt der Tiefpunkt

Foto: Ben Majerus
Julio Tavares trifft zum 2:0, Kevin Malget kann nicht mehr eingreifen.
Sport 2 Min. 28.03.2017

Test-Länderspiel gegen die Kapverden: Auf den Höhepunkt folgt der Tiefpunkt

Yves BODRY
Yves BODRY
Nach dem Spiel des Jahres gegen Frankreich ist die Luxemburger Nationalelf wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Es war eine harte Landung.

(boy) Vor über 2000 Zuschauern im „Stade Alphonse Theis“ in Hesperingen unterliegt die Luxemburger Fußballnationalelf verdient mit 0:2 gegen die Kapverden. Die Gäste waren in allen Bereich überlegen. Für die FLF-Auswahl war es nach der starken Leistung gegen Frankreich ein böses Erwachen.

Es gibt Tage, an denen klappt überhaupt nichts. So einen Tag hatten die meisten im Dress der FLF-Auswahl am Dienstagabend erwischt. 

Über 2000 Fans, hauptsächlich kapverdianische, waren nach Hesperingen gekommen.
Über 2000 Fans, hauptsächlich kapverdianische, waren nach Hesperingen gekommen.
Foto: Fabrizio Munisso

Die Luxemburger fanden denkbar schlecht in die Partie. Mit großen Erwartungen gestartet, wurde die FLF-Auswahl bereits nach 8‘ kalt erwischt. Die Hintermannschaft konnte nach einer Ecke nicht klären und Gégé traf per Abstauber zum 1:0.

++Lesen Sie noch einmal alle Höhepunkt in unserem Liveticker nach++

Die Gäste wirkten abgeklärter. Immer wieder versuchten sie über die Flügel zu spielen und die Luxemburger Verteidigung mit hohen Bällen in Verlegenheit zu bringen. Als die Gastgeber nach 20 Minuten etwas besser ins Spiel kamen, folgte der nächste Rückschlag. Bohnert verlor den Ball bei einer Offensivaktion, Carlson das Laufduell gegen Tavares und es stand 0:2 aus Sicht von Luxemburg.

Holtz reagiert

Trainer Luc Holtz reagierte und wechselte seine linke Seite komplett aus. Bohnert und Carlson mussten raus, dafür kamen Rodrigues und Mahmutovic. Doch im Luxemburger Spiel war weiterhin der Wurm drin. Bis auf eine schöne Aktion von Mutsch und Jans (34.‘) hatte die FLF-Auswahl nichts aufzuweisen.

Ein Gesichtsausdruck sagt manchmal mehr als 1000 Worte: FLF-Trainer Luc Holtz.
Ein Gesichtsausdruck sagt manchmal mehr als 1000 Worte: FLF-Trainer Luc Holtz.
Foto: Ben Majerus

Im Gegenteil: Luxemburg hatte nach 36 Minuten Glück, dass Schon einen Schuss aus kurzer Distanz von Zé Luis parieren konnte. Luxemburg rettete das 0:2 mit Ach und Krach in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel brachte Holtz mit Da Mota und Bensi zwei weitere offensive Spieler. Und die Luxemburger zeigten direkt ein anderes Gesicht. Die FLF-Auswahl spielte zwar mutiger nach vorne, die großen Chancen blieben aber aus.

Schlussoffensive
ohne Fortüne

Nach rund 70 Minuten setzte Holtz alles auf eine Karte und brachte mit Deville einen weiteren Angreifer. Und Luxemburg kam endlich zu Chancen. Erste klatsche eine Volleyaufnahme von Joachim an die Torlatte, dann streifte ein Schuss von Malget nur das Außennetz.

Doch es gibt Tage, an denen einfach nichts gelingen will. In der 84.‘ bekommt Luxemburg nach einem Foul an Joachim einen Elfmeter. Der Gefoulte trat selbst an und scheiterte am gegnerischen Torwart. Es war der negative Höhepunkt einer Partie zum Vergessen. Zum Glück bleiben dem Nationaltrainer nun einige Wochen Zeit bis zur nächsten Partie. 

Das kommende Spiel in der WM-Qualifikation bestreitet Luxemburg nämlich erst am 9. Juni in Rotterdam gegen die Niederlande. Das nächste Heimspiel steht dann am 31. August auf dem Programm, wenn es im Stade Josy Barthel gegen Weißrussland geht.


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Foto: Ben Majerus
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