Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Stimmen zum EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland: „Mannschaft hat fantastische erste Halbzeit geboten“
Luc Holtz: "In der zweiten Halbzeit wurden die Beine schwerer."

Stimmen zum EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland: „Mannschaft hat fantastische erste Halbzeit geboten“

Foto: Ben Majerus
Luc Holtz: "In der zweiten Halbzeit wurden die Beine schwerer."
Sport 2 Min. 08.09.2014

Stimmen zum EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland: „Mannschaft hat fantastische erste Halbzeit geboten“

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Weißrussland fielen die Reaktionen im Luxemburger Lager gemischt aus. Während Nationaltrainer Luc Holtz viel Lob für seine Mannschaft übrig hatte, trauerte Torhüter Jonathan Joubert vor allem den verpassten Gelegenheiten nach.

(jot/ms) - Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Weißrussland fielen die Reaktionen im Luxemburger Lager gemischt aus. Während Nationaltrainer Luc Holtz viel Lob für seine Mannschaft übrig hatte, trauerte Torhüter Jonathan Joubert vor allem den verpassten Gelegenheiten nach.

Nationaltrainer Luc Holtz:

„Ich glaube die Zuschauer haben eine gute und spannende Begegnung gesehen. Meine Mannschaft hat eine fantastische erste Halbzeit geboten. Sie hat es verpasst, den zweiten oder dritten Treffer nachzulegen. In der zweiten Halbzeit wurden die Beine schwerer. Es haben allerdings erfahrene Spieler wie Aurélien Joachim, Maxime Chanot oder Mario Mutsch gefehlt, die die Begegnung hätten beruhigen können. Es fällt mir schwer meine Emotionen einzuorden. In meinem Kopf herrscht Leere. Wir sind mit dem Punkt allerdings äußerst zufrieden. Christopher Martins hat gut nach vorne agiert. In der Defensivarbeit hat er noch Luft nach oben, aber das wusste ich. Wir werden in Zukunft noch viel Freude an ihm haben.“

Georgi Kondratiev (Trainer Weißrussland):

„Das erste Spiel ist immer schwierig. Man findet nicht zu seinem Rhythmus. Vor allem die Ballkontrolle war in der ersten Halbzeit schlecht. Danach haperte es an der Chancenverwertung. Wir wollten drei Punkte einfahren. Wir können mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, da sich unser Verband für die EM qualifizieren will.“

Lars Gerson:

„Nach diesen 90 Minuten darf man schon enttäuscht sein. In der ersten Hälfte boten wir als Mannschaft eine ganz starke Vorstellung, doch leider verpassten wir es diese Gelegenheiten in Tore umzumünzen. Unter normalen Umständen hätten wir nach 45' mit 2:0 führen müssen. Nach der Pause hat unser Gegner den Rhythmus erhöht und hat man gemerkt, dass es für uns immer schwieriger wird. Zudem war eine gewisse Angst vor dem Ausgleich nicht zu übersehen und so mussten wir leider folgerichtig diesen auch noch hinnehmen. Was das Herausspielen von Chancen angeht, war es die beste erste Halbzeit, die wir seit langem geboten haben.“

Dwayn Holter:

„Ich denke, letztendlich kann man von einem gerechten Unentschieden sprechen. Beiden Mannschaften gehörte je eine Halbzeit. Man muss aber auch eingestehen, dass wir unsere Chancen vor der Halbzeit besser hätten nutzen müssen, um auf solch einem Niveau am Ende mit drei Punkten belohnt werden zu können. Nach dem Seitenwechsel wurde es physisch sehr anstrengend, sodass wir einige bange Situationen überstehen mussten. Persönlich überwiegt aber die Zufriedenheit über die gezeigte Leistung.“

Jonathan Joubert:

„Ich bin eindeutig enttäuscht, vor allem nach der Leistung in der ersten Halbzeit. Es ist bedauerlich, dass wir es gegen einen Gegner, der vor allem in den ersten 45' keinesfalls besser als wir war, nicht fertig gebracht haben, eine Vorentscheidung zu erzwingen. In der zweiten Halbzeit haben wir dem Gegner zu viele Räume im Mittelfeld gelassen und so gerieten wir leider immer mehr unter Druck, was dann auch den Ausgleich zur Folge hatte.“

Chris Philipps:

„Die Effizienz hat gefehlt, um solch einen Gegner in die Knie zu zwingen. Das waren zwei grundverschiedene Halbzeiten, in denen beide Mannschaften je 45' gelitten haben. Es ist bedauerlich, dass viele Aktionen vom Unparteiischen (aus Litauen, Anm. der Red.) gegen uns ausgelegt wurden.“

Daniel da Mota:

FLF-Präsident Paul Philipp:


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Jans: "Aus diesen Spielen können wir lernen"
Die Luxemburger Nationalmannschaft musste sich am Dienstagabend im Stade Josy Barthel mit 0:4 geschlagen geben. Nach dem Spiel gegen Österreich äußerten sich Nationaltrainer Luc Holtz und einige Spieler zur Niederlage.
Laurent Jans (r.) und die Luxemburger hatten Probleme gegen die Österreicher um Michael Gregoritsch.