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Stimmen nach dem 2:4 gegen die Slowakei: "Wir waren teilweise zu naiv"
Sport 2 Min. 13.10.2015

Stimmen nach dem 2:4 gegen die Slowakei: "Wir waren teilweise zu naiv"

Luc Holtz erlebte einen emotionsreichen Montagabend.

Stimmen nach dem 2:4 gegen die Slowakei: "Wir waren teilweise zu naiv"

Luc Holtz erlebte einen emotionsreichen Montagabend.
Foto: Ben Majerus
Sport 2 Min. 13.10.2015

Stimmen nach dem 2:4 gegen die Slowakei: "Wir waren teilweise zu naiv"

Das Fazit der Luxemburger Spieler und von Nationaltrainer Luc Holtz fiel nach der 2:4-Niederlage gegen die Slowakei gemischt aus. Die FLF-Auswahl hatte zwei Gesichter gezeigt.

von Marc Scarpellini und Thierry Reinert

Es gab keine zwei Meinungen: Trainer und Spieler bemängelten die Leistung Mitte der ersten Hälfte, waren allerdings mit der Reaktion im zweiten Durchgang mehr als zufrieden.

Trainer Luc Holtz: „Ich habe eine gute Partie von beiden Mannschaften gesehen und möchte die Slowakei für die EM-Qualifikation beglückwünschen. Wir haben während 20' eine starke Vorstellung geboten und danach leider in wenigen Minuten drei Gegentreffer hinnehmen müssen. In dieser Phase waren wir in den Aktionen zu naiv und haben uns im Zentrum unnötige Ballverluste geleistet. Nach der Pause hat die Mannschaft allerdings eine starke Reaktion gezeigt. Wir haben nach dem 2:3 auf eine Dreierkette umgestellt und alles versucht. Leider sollten wir aber nicht belohnt werden.“

Mario Mutsch: „In der ersten Hälfte standen wir gut, doch leider gaben wir die Partie binnen sechs Minuten aus der Hand. Nach dem Seitenwechsel wollten wir kompakter stehen, aber auch offensiver agieren. Der Anschlusstreffer hat neue Kräfte freigesetzt und nach dem 2:3 wurde die Slowakei sichtlich nervös. Wir wollten mit aller Macht den Ausgleich, was aber leider nicht gelungen ist.“

Ricardo Delgado: „Die Enttäuschung ist groß. In der zweiten Hälfte haben wir großen Wert auf das Pressing gelegt, ohne am Ende belohnt zu werden. Hätten wir in den ersten 45' das gleiche Gesicht wie nach der Pause an den Tag gelegt, dann wäre mehr drin gewesen“.

Stefano Bensi: „Zu Beginn des Spiels standen wir defensiv gut und waren sogar in der Lage, selbst zu Chancen zu kommen. Die drei Gegentreffer dürfen natürlich nicht so fallen. Unser Risiko nach der Pause wurde nicht belohnt. Letztlich mussten wir in der Nachspielzeit noch einen Gegentreffer nach einem Konter hinnehmen.“

Aurélien Joachim: „Auf diesem Niveau kann es immer wieder zu Schwächephasen kommen, allerdings darf man in sechs Minuten niemals drei Treffer kassieren. Auf internationaler Ebene werden solche Aussetzer von Topspielern sofort bestraft.“

FLF-Präsident Paul Philipp: „Die erste Viertelstunde war in Ordnung und dennoch war die 3:0-Pausenführung der Slowaken verdient. Nach dem 2:3 hat unser Gegner den Faden verloren und für uns wäre noch mehr möglich gewesen. Blickt man auf die Kampagne zurück, kann man durchaus zufrieden sein. Dennoch wären ein paar Punkte mehr drin gewesen.“

Der slowakische Trainer Jan Kozak: „Meine Spieler haben sich nach dem 3:0 vielleicht etwas zu sicher gefühlt. Wir waren nicht mehr so konsequent in den Duellen und Luxemburg hat uns bestraft. Danach war eine gewisse Nervosität nicht zu übersehen. Zum Glück konnten wir mit einem Konter alles klar machen. Nun herrscht natürlich große Freude über die Qualifikation zur EM.“

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