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Starke Luxemburger verlieren gegen Serbien
Sport 09.10.2021
Fußball

Starke Luxemburger verlieren gegen Serbien

Maurice Deville kann sich mit der FLF-Auswahl nicht gegen Serbien um Sergej Milinkovic-Savic (r.) durchsetzen.
Fußball

Starke Luxemburger verlieren gegen Serbien

Maurice Deville kann sich mit der FLF-Auswahl nicht gegen Serbien um Sergej Milinkovic-Savic (r.) durchsetzen.
Ben Majerus
Sport 09.10.2021
Fußball

Starke Luxemburger verlieren gegen Serbien

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Die Überraschung lag in der Luft, doch die Fußball-Nationalmannschaft muss sich erstmals im neuen Stadion geschlagen geben.

Die Festung ist gefallen. Nach dem 2:1-Sieg gegen Aserbaidschan und dem 1:1 gegen Katar hat die FLF-Auswahl im dritten Spiel im neuen Stade de Luxembourg erstmals verloren.

Bei der 0:1-Niederlage in der WM-Qualifikationspartie gegen Serbien überzeugte die Mannschaft von Nationaltrainer Luc Holtz dennoch auf ganzer Linie.


Stefano Bensi, CS Fola Esch. Football : CS Fola Esch - FC Shakhtyor Soligorsk, UEFA Europa Conference League. Stade Emile Mayrisch, Esch-sur-Alzette. Foto : Stéphane Guillaume
Bensi: "Ich halte Luc Holtz für den besten Nationalcoach"
Ex-Nationalspieler Stefano Bensi spricht in der Kolumne vor dem Duell zwischen Luxemburg und Serbien über die besondere Rolle des Trainers.

Luxemburg war nach dem 1:4 im Hinspiel gewarnt. Die Gäste hätten dennoch bereits nach zwei Minuten durch Filip Kostic in Führung gehen können. Die Mannschaft von Trainer Dragan Stojkovic startete besser in die Partie, doch nach der überstandenen Anfangsphase trauten sich auch die Luxemburger nach vorne.

Die FLF-Auswahl präsentierte sich auf Augenhöhe und hätte vor den maximal erlaubten 2.000 Zuschauern im Stade de Luxembourg sogar in Führung gehen können. 

Danel Sinani ist gegen Serbien einer der besten Luxemburger.
Danel Sinani ist gegen Serbien einer der besten Luxemburger.
Foto: Yann Hellers

Vor allem Danel Sinani und Sébastien Thill sorgten immer wieder für Gefahr. Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste Torhüter Anthony Moris eingreifen, als er gegen Dusan Tadic zur Stelle war.

Nach dem Seitenwechsel machten die Luxemburger so weiter, wie sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Sinani und Co. waren in den Zweikämpfen präsent und erspielten sich immer wieder Chancen. Sowohl Serbiens Torhüter Predrag Rajkovic als auch Moris mussten in der zweiten Halbzeit aber lange nicht eingreifen.

Vlahovic lässt die Träume platzen

In der 68.' hatte Luxemburgs Schlussmann keine Chance, als Dusan Vlahovic nach einem starken Pass von Milos Veljkovic alleine auf das gegnerische Tor lief. 

Da sich der Torschütze in abseitsverdächtiger Position befand, wurde der Treffer vom Videoassistenten überprüft, bevor sich die Serben nach längerer Wartezeit freuen durften.

Torschütze Dusan Vlahovic lässt sich feiern.
Torschütze Dusan Vlahovic lässt sich feiern.
Foto: Ben Majerus

Die FLF-Auswahl kämpfte weiter, während Holtz mit zahlreichen Entscheidungen von Schiedsrichter William Collum haderte. Der Ausgleichstreffer sollte den Luxemburgern nicht mehr gelingen.

Am Dienstag trifft das Team um Kapitän Laurent Jans ab 20.45 Uhr in Faro auf Portugal.

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