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Sportler des Jahres 2014: Die Qual der Wahl
Sport 22 2 Min. 04.12.2014

Sportler des Jahres 2014: Die Qual der Wahl

Sport 22 2 Min. 04.12.2014

Sportler des Jahres 2014: Die Qual der Wahl

Am Donnerstagabend hat das Warten ein Ende: Dann werden nämlich im Rahmen eines Galadinners im Casino 2000 in Bad Mondorf der Sportler und die Sportlerin des Jahres gekürt.

(DW) - Das Rennen um die Trophäen zur Wahl des Sportlers und der Sportlerin des Jahres 2014 ist so offen wie selten zuvor. Elf Männer und sechs Frauen wurden nominiert, die in den vergangenen zwölf Monaten in ihren jeweiligen Sportarten Topleistungen vollbracht haben.

Bei den Männern hat Tennisprofi Gilles Muller wohl die besten Karten. Sieben Mal stand die Luxemburger Nummer eins in dieser Saison im Finale eines Turniers auf der Challenger-Tour, fünf Mal sicherte er sich den Titel. Zudem hat "Mulles" in der ATP-Weltrangliste wieder den Sprung unter die Top 50 geschafft (aktueller Rang: Nr. 47). Die Konkurrenz kommt vor allem aus dem Radsport: Ben Gastauer konnte durch sein überzeugendes Auftreten und Gesamtrang 21 bei der Tour de France für Furore sorgen, während Jempy Drucker mit mehr als 20 Top-Ten-Platzierungen sowie dem zweiten Platz im Gesamtklassement der SkodaTour de Luxembourg auftrumpfte. Gesucht wir der Nachfolger des Triathleten Dirk Bockel.

Der Luxemburger Meister Fränk Schleck hat bei der Wahl nur Außenseiterchancen. Auch der Schwimmer Laurent Carnol kann sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen: Bei der EM in Berlin erreichte er im Finale über 200 m Brust den siebten Rang, in der gleichen Disziplin über 100 m schwamm er zudem ins Halbfinale.

Warling, Majerus oder Meynen?

Bei den Frauen bekleidet Karateka Jenny Warling die Favoritenrolle, nachdem sie in dieser Saison bei großen Turnieren auftrumpfen konnte. Sowohl bei der U21 als auch bei den Senioren erkämpfte sie sich den Titel der Vize-Europameisterin, bei den Universitäts-Weltmeisterschaften belegte Warling ebenfalls den zweiten Rang. Ihre größte Konkurrentin ist Radsportlerin Christine Majerus, die gleich bei mehreren Rundfahrten Top-Ten-Platzierungen einfahren konnte und ihren Titel als Sportlerin des Jahres verteidigen will. Auch die noch junge Schwimmerin Julie Meynen kann sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen, nachdem sie u.a. bei den Olympischen Jugendspielen über 50 und 100 m Freistil jeweils das Finale erreichte.

Für den Titel der besten Mannschaft stehen die Fußball-Nationalmannschaft der Männer, die Frauen von RSR Walferdingen (Volleyball), die Tischtennis-Nationalmannschaft der Frauen sowie im Handball die Frauen des HB Düdelingen und die Männer des HB Esch zur Wahl.

Einige Preisträger stehen bereits im Vorfeld fest:  Meynen und der Fußballer Dwayn Holter erhalten den Prix du jeune espoir, der Prix Sport et Handicap geht an  Diskuswerfer Tom Habscheid. Der Fußball-Schiedsrichter André Urbing wird mit dem Prix du Fair-Play ausgezeichnet, der Prix d'honneur geht an den früheren Radsportler Jempy Schmitz.

In unserer Bildergalerie können sie sich einen Überblick der Nominierten verschaffen.


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