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SkodaTour: Démare gewinnt Skandaletappe
Sport 31 1 16.09.2020

SkodaTour: Démare gewinnt Skandaletappe

Arnaud Démare reißt die Arme in die Luft. Er gewinnt in Hesperingen.

SkodaTour: Démare gewinnt Skandaletappe

Arnaud Démare reißt die Arme in die Luft. Er gewinnt in Hesperingen.
Foto: Serge Waldbillig
Sport 31 1 16.09.2020

SkodaTour: Démare gewinnt Skandaletappe

Kevin ZENDER
Kevin ZENDER
Der Franzose Arnaud Démare hat die zweite Etappe der SkodaTour de Luxembourg gewonnen. Doch es gab ein anderes Thema, das am Mittwoch rund um das Rennen dominierte.

Wie bereits in der Vergangenheit, als André Greipel (D) und Christophe Laporte (F) triumphierten, setzte sich mit dem französischen Meister Arnaud Démare (Groupama) erneut ein Sprinter in Hesperingen durch.

Der 29-jährige Teamkollege des luxemburgischen Meisters Kevin Geniets hatte die schnellsten Beine und setzte sich im Massenspurt vor Jasper Philipsen (B/Emirates) und Alexander Krieger (D/Alpecin) durch. 


Das Fahrerfeld in der Côte de Zittig mit u.a. Kevin Geniets (L/Groupama) - Skoda Tour de Luxembourg 2020 - 1.Etappe Luxemburg/Luxemburg 133,5 Km - Foto: Serge Waldbillig
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Auf der zweiten Etappe der SkodaTour haben die Fahrer gestreikt. Alle Infos dazu im Liveticker zum Nachlesen.

Auf der Etappe, die über 160,8 Kilometer von Remich nach Hesperingen führen sollte, gab es schon eine halbe Stunde nach dem Startschuss den größten  Aufreger des Tages. Die Radsportler streikten, da sie sich auf Luxemburgs Straßen nicht sicher fühlten. Bereits am Dienstag hatten beim Auftakt mehrere  Momente für Gefahr gesorgt.  

„Die Fahrer haben sich beschwert, dass zu viele Autos entgegengekommen sind und die Sicherheit nicht gewährleistet ist“, erklärte Markus Zingen, Sportlicher Leiter bei Leopard, am Mittwoch den Grund für den Streik.

Neustart in Syren

Nach Gesprächen mit der Rennleitung entschieden sich die Fahrer schließlich zur Weiterfahrt. Rund 80 km wurden neutral zurückgelegt, ehe das Rennen in Syren neu gestartet und auf den letzten 40,7 Kilometern entschieden wurde. 



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Die Action ließ nach dem Neustart nicht lange auf sich warten. Der Luxemburger Luc Wirtgen (Bingoal) und der Belgier Loïc Vliegen (Circus) setzten sich leicht vom Feld ab. Doch das Peloton parierte diese wie auch alle weiteren Attacken gekonnt und ließ den Ausreißern keine Chance, sodass es zum Massensprint kam.

Der Gewinner der ersten Etappe, Diego Ulissi (I/Emirates), verteidigte die Führung in der Gesamtwertung. Philipsen und Amaury Capiot (B/Sport Vlaanderen) belegen mit einem Rückstand von vier Sekunden die Plätze zwei und drei.

Centrone bester Luxemburger

Wie am Tag zuvor wurde Ivan Centrone (Natura4Ever) am Mittwoch erneut bester Luxemburger. Er fuhr als 49. über die Ziellinie, Tom Wirtgen (Bingoal) als 81., Ben Gastauer (Ag2r) als 85., Michel Ries (Trek) als 93., Luc Wirtgen (Bingoal) als 95., Geniets (auf 3'20'') als 125 und Jan Petelin (Vini Zabu/4'25'') als 133.

Im Gesamtklassement ist Centrone als 29. ebenfalls der bestplatzierte einheimische Fahrer. Sein Rückstand auf Leader Ulissi beträgt 13 Sekunden.


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