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Almeida gewinnt Auftakt, Luc Wirtgen bester Luxemburger
Sport 27 2 Min. 14.09.2021
SkodaTour de Luxembourg

Almeida gewinnt Auftakt, Luc Wirtgen bester Luxemburger

Luc Wirtgen fährt zum Auftakt der SkodaTour in die Top 15.
SkodaTour de Luxembourg

Almeida gewinnt Auftakt, Luc Wirtgen bester Luxemburger

Luc Wirtgen fährt zum Auftakt der SkodaTour in die Top 15.
Foto: Stéphane Guillaume
Sport 27 2 Min. 14.09.2021
SkodaTour de Luxembourg

Almeida gewinnt Auftakt, Luc Wirtgen bester Luxemburger

Jan MORAWSKI
Jan MORAWSKI
Auf der ersten Etappe der SkodaTour jubelt ein Portugiese. Bob Jungels und Ben Gastauer haben mit dem Kampf um den Sieg nichts zu tun.

Der Portugiese Joao Almeida (Deceuninck) hat die erste Etappe der SkodaTour gewonnen. Nach einem Schlussspurt siegte der 23-Jährige am Dienstag nach 140 km mit Start und Ziel in der Hauptstadt vor Bauke Mollema aus den Niederlanden (Trek) und dem Schweizer Marc Hirschi (UAE/beide selbe Zeit).

Über seinen Triumph war der Hauptprotagonist fast ein wenig verwundert. „Ganz ehrlich: Zu Beginn der Etappe fühlte ich mich wirklich nicht gut“, gab er nach der Siegerzeremonie zu. Vielleicht steckte ihm noch die Europameisterschaft in den Beinen. Am Sonntag war er in Italien 14. geworden.


Streik der Fahrer im Ausgang von Remich nach ca. 30km - Skoda Tour de Luxembourg 2020 - 2.Etappe Remich/Hesperange 160,8 Km - Foto: Serge Waldbillig
Nicht wieder Negativschlagzeilen
Die SkodaTour de Luxembourg beginnt am Dienstag. Die Rundfahrt steht in diesem Jahr unter besonderer Beobachtung.

Je länger der Abschnitt andauerte, umso besser wurde es. Und als es auf den letzten Hektometern an mir war, die letzte Beschleunigung zu machen, konnte ich noch einen Zahn zulegen.“

Almeida ging näher auf den Verlauf der ersten Etappe ein: „Der Beginn war am schwierigsten. Es gab einzelne Attacken. Ich versuchte mich zu verstecken. Es war auch eine Pokerpartie. Als David Gaudu in der letzten Steigung angriff, glaubte ich zunächst er könnte es bis ins Ziel schaffen. Dann reagierten allerdings einige Fahrer und auch ich musste was tun. Die Lücke wurde geschlossen und der Spurt war unausweichlich.“  

Bester Luxemburger wurde Luc Wirtgen (Bingoal) als 13., der ebenfalls zeitgleich mit dem Etappensieger gewertet wurde. Etwas weiter abgeschlagen (81.) rollte der von seiner Verletzung zurückgekehrte Bob Jungels (Ag2r) in Ziel, der gemeinsam mit Alex Kirsch (Trek/80.) einen Rückstand von 6'16'' hatte. 

Jungels war glücklich. Der 28-Jährige feiert nach einer insgesamt dreimonatigen Verletzungspause sein Comeback. Am Dienstag lief es für ihn sehr ordentlich. Jungels ackerte, ähnlich wie Kirsch, viel an der Spitze des Pelotons und testete die Beine.

„Es hat ganz schön wehgetan“, lachte er im Ziel und ergänzte: „Ich konnte dem Team helfen. Ich habe meinen Job gemacht. Ich bin glücklich. Es war ein harter Tag. Aber die anderen Fahrer sagen das auch. Das stimmt mich positiv. Ich habe nicht als einziger gelitten. Es hat Spaß gemacht, wieder ein Rennen zu fahren. Ich freue mich, dass es aufwärts geht. Das ist das Wichtigste. “

Ben Gastauer (Ag2r) landete zum Auftakt seines letzten Karriererennens auf Rang 100 (auf 10'15''). Arthur Kluckers (Leopard/52'') kam als 43. ins Ziel, Tom Wirtgen (Bingoal/2'17'') wurde 57. und Cedric Pries (Leopard/14'38'') erreichte Rang 112.

Die zweite Etappe am Mittwoch wird um 11 Uhr in Steinfort gestartet und endet in Eschdorf.

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