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Skispringer Kubacki fliegt zum Schanzenrekord
Sport 01.01.2021 Aus unserem online-Archiv

Skispringer Kubacki fliegt zum Schanzenrekord

Halvor Egner Granerud geht von der Pole-Position ins dritte Springen.

Skispringer Kubacki fliegt zum Schanzenrekord

Halvor Egner Granerud geht von der Pole-Position ins dritte Springen.
Foto: AFP
Sport 01.01.2021 Aus unserem online-Archiv

Skispringer Kubacki fliegt zum Schanzenrekord

Beim zweiten Springen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen übernimmt der Norweger Halvor Egner Granerud die Gesamtführung.

Titelverteidiger Dawid Kubacki hat das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Der Pole sprang mit dem Schanzenrekord von 144,0 m im zweiten Durchgang noch ganz nach vorne (282,1 Punkte) und fing der Norweger Halvor Egner Granerud (274,9) noch ab.

Dawid Kubacki freut sich über seinen Sieg.
Dawid Kubacki freut sich über seinen Sieg.
Foto: AFP

Granerud übernahm allerdings die Tournee-Führung mit exakt vier Punkten vor Karl Geiger (D), der nun als Herausforderer zur dritten Station nach Innsbruck reist. Am Bergisel geht es schon am Samstag mit der Qualifikation weiter, das vorletzte Springen am Sonntag (jeweils 13.30 Uhr) wird wegweisend sein. 

Mit einer grandiosen Aufholjagd hielt Geiger den Traum vom Sieg bei der Vierschanzentournee am Leben. Drei Tage nach seinem Triumph in Oberstdorf sprang der Skiflugweltmeister noch von Platz 14 auf Platz fünf nach vorne.

Lindvik fällt mit Zahnschmerzen aus 

Geiger hatte nach seinem ersten Sprung auf 131,0 m bei ungünstigem Wind weit zurückgelegen, dann aber mit Wut im Bauch aufgedreht und starke 138,0 m von der Großen Olympiaschanze ins Tal gezaubert. Letztlich fehlte ihm mit 259,9 Punkten ein halbe Zähler oder umgerechnet 28 Zentimeter zum erneuten Podestplatz.

Karl Geiger rettet sich mit einem guten zweiten Sprung auf Rang fünf.
Karl Geiger rettet sich mit einem guten zweiten Sprung auf Rang fünf.
Foto: AFP

Platz drei und vier gingen in „GAP“ durch Piotr Zyla und Kamil Stoch ebenfalls an die Polen, die sich bestens erholt von ihrem kurzzeitigen Corona-Ausschluss in Oberstdorf zeigten. Statt der 21.000 Fans herrschte wie bei allen Stationen der „Corona-Tournee“ gähnende Leere.


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Einen ihrer härtesten Konkurrenten hatten die Titelanwärter schon am Silvestertag verloren. Der Norweger Marius Lindvik, Dritter nach Oberstdorf und Vorjahressieger in Partenkirchen, konnte wegen heftiger Zahnschmerzen nicht zur Qualifikation antreten und war damit raus für das zweite Springen. „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut, er ist gestern Abend am Kiefer operiert worden und muss zwei, drei Tage im Krankenhaus in Innsbruck bleiben“, sagte Norwegens Cheftrainer Alexander Stöckl.

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