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Simon Yates siegt, Pinot wieder ganz stark
Sport 2 Min. 21.07.2019

Simon Yates siegt, Pinot wieder ganz stark

Simon Yates konnte sich als einziger Ausreißer vor der Favoritengruppe behaupten.

Simon Yates siegt, Pinot wieder ganz stark

Simon Yates konnte sich als einziger Ausreißer vor der Favoritengruppe behaupten.
Foto: AFP
Sport 2 Min. 21.07.2019

Simon Yates siegt, Pinot wieder ganz stark

Daniel WAMPACH
Daniel WAMPACH
Auf der 15. Etappe der Tour de France hat sich erneut herausgestellt, dass Radprofi Thibaut Pinot der stärkste Bergfahrer bei der 106. Ausgabe ist. Der Gesamtführende Julian Alaphilippe zeigte erstmals Schwächen.

Simon Yates hat seinen zweiten Etappensieg bei der 106. Tour de France gefeiert. Während sein Bruder Adam als Teamkapitän wieder enttäuschte, setzte sich der Brite der Mannschaft Mitchelton bei der Bergankunft in Foix Prat d'Albis aus einer Ausreißergruppe heraus durch. Die Ehrenplätze belegten Thibaut Pinot (F/Groupama) und Mikel Landa (E/Movistar) mit 33'' Rückstand.


France's Thibaut Pinot celebrates as he wins on the finish line of the fourteenth stage of the 106th edition of the Tour de France cycling race between Tarbes and Tourmalet Bareges, in Tourmalet Bareges on July 20, 2019. (Photo by Anne-Christine POUJOULAT / AFP)
Radprofi Pinot gewinnt am Tourmalet
Titelverteidiger Geraint Thomas hat bei der Ankunft der Tour de France am Col du Tourmalet keinen guten Eindruck gemacht. Ganz anders zwei Franzosen: Sieger Thibaut Pinot und Julian Alaphilippe.

Julian Alaphilippe (F/Deceuninck) hat seine Gesamtführung verteidigt, doch die Konkurrenten sind näher an ihn herangerückt. Geraint Thomas (GB/Ineos) liegt als Zweiter 1'35'' zurück, Steven Kruijswijk (NL/Jumbo) hat 1'47'' Rückstand und Pinot als Vierter nur noch 1'50''.

36 Fahrer hatten sich zu einer Ausreißergruppe geformt, darunter einige namhafte: Nairo Quintana (COL/Movistar), Romain Bardet (F/Ag2r) und Vincenzo Nibali (I/Bahrain) waren mit jeweils zwei Teamkollegen dabei, auch Daniel Martin (IRL/Emirates) und Yates fuhren an der Spitze.

Julian Alaphilippe hat sein Gelbes Trikot verteidigt.
Julian Alaphilippe hat sein Gelbes Trikot verteidigt.
Foto: AFP

Landa attackiert als Erster

41 km vor dem Ziel, im vorletzten Anstieg Mur de Péguère (Kat. 1/9,3 km à 7,9 Prozent), überraschten Landa und Jakob Fuglsang (DK/Astana) die Konkurrenten mit einem Angriff. Der Gesamtführende Alaphilippe war zu dem Zeitpunkt isoliert und hatte keinen Teamkollegen mehr an seiner Seite. Während Landa davonfuhr und Fuglsang wieder eingeholt wurde, war nur die Mannschaft Jumbo von Kruijswijk in der Lage, die Kontrolle zu übernehmen.

An der Spitze setzten sich indes Yates und Simon Geschke (D/CCC) von den restlichen Begleitern ab. Das Duo ging gemeinsam in die Schlusssteigung, in der der Brite seinen Begleiter abschüttelte.

Landa schloss indes in der Abfahrt zu seinen Teamkollegen Marc Soler (E) und Andrey Amador (CRC) auf, die zuvor in der Spitzengruppe fuhren. Die Beiden ließen Landa am Fuß der Schlusssteigung ziehen, der Spanier seinerseits erreichte die Gruppe um Bardet und Quintana und gab einen hohen Rhythmus vor, dem niemand folgen konnte.

Mikel Landa (vorne) und Romain Bardet am Schlussanstieg.
Mikel Landa (vorne) und Romain Bardet am Schlussanstieg.
Foto: AFP

Niemand kann Pinot folgen

Dahinter war es Pinot, der als Erster in der Favoritengruppe Verantwortung übernahm. 6 km vor dem Ziel attackierte er, nur Egan Bernal (COL/Ineos), Alaphilippe und Emmanuel Buchmann (D/Bora) konnten folgen, während Thomas, Fuglsang und Kruijswijk zurückfielen.

Immer wieder verschärfte Pinot das Tempo, so dass seine Begleiter allesamt abreißen lassen mussten. Buchmann und Bernal kamen 18'' hinter Pinot ins Ziel, Thomas und Kruijswijk hatten 49'' Rückstand auf den Franzosen. Alaphilippe hatte im Ziel 1'16'' Rückstand auf Pinot.

Am Montag steht der zweite Ruhetag auf dem Programm.


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