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Sieben Erstligisten und die Angst vorm Fehltritt
Sport 3 Min. 19.11.2016 Aus unserem online-Archiv
Coupe de Luxembourg im Fußball

Sieben Erstligisten und die Angst vorm Fehltritt

Sanel Ibrahimovic tritt mit F91 bei seinem ehemaligen Verein Wiltz an.
Coupe de Luxembourg im Fußball

Sieben Erstligisten und die Angst vorm Fehltritt

Sanel Ibrahimovic tritt mit F91 bei seinem ehemaligen Verein Wiltz an.
Foto: Fabrizio Munisso
Sport 3 Min. 19.11.2016 Aus unserem online-Archiv
Coupe de Luxembourg im Fußball

Sieben Erstligisten und die Angst vorm Fehltritt

Joe TURMES
Joe TURMES
Im Achtelfinale der Coupe de Luxembourg wird es darauf ankommen, wie die Clubs aus der BGL Ligue die zweiwöchige Länderspielpause verkraftet haben. 
Nur sieben von 14 Erstligisten sind noch im Pokal vertreten.

(jot) - Im Achtelfinale der Coupe de Luxembourg wird interessant zu beobachten sein, wie die Clubs aus der BGL Ligue die zweiwöchige Länderspielpause verkraftet haben. 
Nur sieben von 14 Erstligisten sind noch im Pokal vertreten.

Im Duell zwischen Rosport und RM Hamm Benfica wird ein Verein aus der BGL Ligue mit Sicherheit im Achtelfinale der Coupe de Luxembourg ausscheiden. Dan Santos, Trainer von RM Hamm Benfica, arrangiert es nicht wirklich, dass es in zwei Wochen erneut in der BGL Ligue zum Aufeinandertreffen der beiden Teams kommt. „Gegen Käerjéng haben wir mit dieser Konstellation äußerst schlechte Erfahrungen gemacht. (Im Pokal gewann das Team mit 1:0, während man eine Woche später in der Meisterschaft mit 0:6 unterlag, Anm. der Red.). Es ist mental sehr anstrengend. Die Spieler dürfen auf keinen Fall auf die Idee kommen, die beiden Partien zu vergleichen.“

Beim Gegner aus Rosport läuft es in dieser Saison wie bei Hamm alles andere als ideal. Der Verein hofft, dass der Knoten im Angriff endlich wieder platzt.

Strasser will variabel agieren lassen

Fola und der Pokal: Das war in den vergangenen Jahren keine Liebesbeziehung. Das Team von Trainer Jeff Strasser geht dennoch als klarer Favorit in das Aufeinandertreffen mit Hostert. Beim Gegner aus der Ehrenpromotion steht mit Henri Bossi ein Trainer in der Verantwortung, der auch bereits Coach bei Fola war. Strasser will sich davon jedoch nicht stark beeinflussen lassen: „Es ist immer wichtig, variabel zu agieren, unabhängig davon, wie gut der gegnerische Trainer uns kennt oder nicht.“

Monnerich hat im Pokal bereits gute Zeiten gekannt. In den Jahren 1999 und 2000 stand man in den Pokalfinals, in denen der Club jeweils der Escher Jeunesse unterlag. Zurzeit läuft es in der Ehrenpromotion nicht nach Wunsch. „Bei der 1:2-Niederlage am Mittwoch gegen Norden 02 hat es uns an Konzentration gefehlt. Bei jungen Spielern kommt es halt manchmal vor, dass ihnen Aufmerksamkeitsfehler unterlaufen. Wenn dies dann auch noch den älteren Akteuren passiert, hat es oft dramatische Konsequenzen“, betont Trainer Jacques Muller.

Im zweiten Duell zweier Teams aus der Ehrenpromotion will die US Esch ihre starken Leistungen in der Meisterschaft auch gegen Hesperingen bestätigen.

Carzaniga ist sich der Bedeutung des Pokals bewusst

Traditionell stark im Pokal ist Differdingen. Dessen ist sich auch Trainer Pascal Carzaniga bewusst. Der Franzose hat einen grundsätzlichen Unterschied zwischen dem Pokal in Luxemburg und in seinem Heimatland ausgemacht. „In Luxemburg geht es stark ums Prestige, während in Frankreich der Pokal aus finanziellen Gründen sehr interessant ist“, so Carzaniga, der u. a. auf den am Oberschenkel verletzten Nationalspieler Jänisch verzichten muss. Differdingen trifft mit Grevenmacher auf eine Mannschaft aus der Ehrenpromotion, bei der es unter Neu-Trainer Manuel Peixoto seit einigen Wochen besser läuft.

Pokalverteidiger F91 muss am Sonntag die Reise in den Norden des Landes antreten. Auch wenn der angeschlagene Nationalstürmer Turpel neben Benajiba, Benzouien, Frising, Nakache und Prempeh ebenfalls ausfällt, dürfte Düdelingen bei Wiltz nichts anbrennen lassen.

Zwei Spiele bereits am Samstag

Bereits am Samstag stehen zwei Spiele an. Der RFCU Lëtzebuerg will sich nicht von Erstdivisionär Lorentzweiler überraschen lassen, während Rümelingen bei Etzella aus der Ehrenpromotion auf der Hut sein muss.

Eine wesentliche Rolle könnte bei allen Begegnungen spielen, welche Teams schnell wieder ihren Rhythmus finden. Nur Hesperingen, Monnerich, Wiltz und Lorentzweiler hatten keine zweiwöchige Pause.

Programm

Am Samstag:

17.00: Lorentzweiler (1) – RFCUL (BGL)

18.00: Etzella (EP) – Rümelingen (BGL)

Am Sonntag:

15.30: Rosport (BGL) – RM Hamm B. (BGL)

16.00: Hostert (EP) – Fola (BGL)

16.00: Wiltz (EP) – F91 (BGL)

16.00: Grevenmacher (EP) – Differdingen (BGL)

16.00: Rodange (EP) – Monnerich (EP)

16.00: US Esch (EP) – Hesperingen (EP)

(In Klammern Divisionszugehörigkeit)


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