Serafini zwei Jahre gesperrt

Leichtathlet bestreitet Epo-Doping nicht und akzeptiert die Strafe

Zu früh gefreut: Jean-Piere Serafini war beim ING-Europe-Marathon gedopt.
Zu früh gefreut: Jean-Piere Serafini war beim ING-Europe-Marathon gedopt.
Foto: Ben Majerus

(jg) - Am 24. Juli war bekannt geworden, dass das Resultat der A-Probe von Jean-Pierre Serafini, als Elfter erster Luxemburger beim diesjährigen ING-Europe-Marathon, „anormal“ sei. Der Läufer verzichtete auf die Öffnung der B-Probe und wurde demnach provisorisch gesperrt. Nun ist gewusst was Serafini zu sich genommen hat: Es handelt sich um Epo.

Der Disziplinarausschuss (Conseil de discipline contre le dopage) der Luxemburger Antidoping-Agentur (Alad) hat sich mittlerweile mit der Affäre befasst und kam zum Urteil, dass der Epo-Missbrauch des Sportlers gegen eine Antidoping-Regel verstößt. Serafini wird demnach rückläufig ab dem 19. Juli 2012 für zwei Jahre gesperrt, muss seine Prämie des ING-Eruope-Marathons zurückzahlen und wird dort aus den Resultaten gestrichen.

Der Luxemburger hat die Sanktionen der Alad akzeptiert und nicht etwa Berufung eingelegt.

Die Resultate aller weiteren Dopingkontrollen, die anlässlich des Stadtmarathons durchgeführt wurden, waren negativ.