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Schwimmer Mannes trotz Krise in Topform
Sport 26.10.2020

Schwimmer Mannes trotz Krise in Topform

Erfolgreiche Umstellung: Max Mannes konzentriert sich mittlerweile auf die längeren Freistilstrecken.

Schwimmer Mannes trotz Krise in Topform

Erfolgreiche Umstellung: Max Mannes konzentriert sich mittlerweile auf die längeren Freistilstrecken.
Foto: Christian Kemp / LW-Archiv
Sport 26.10.2020

Schwimmer Mannes trotz Krise in Topform

Jan MORAWSKI
Jan MORAWSKI
Während die Leistungen vieler Sportler während der Corona-Pandemie stagnieren, wird Schwimmer Max Mannes immer schneller.

Corona-Einschränkungen als Leistungsschub: Seit Max Mannes auf etliche Wettkämpfe verzichten muss, schwimmt er besonders schnell. Der 22-Jährige kommt immer besser in Form, während andere Schwimmer damit beschäftigt sind, ihr Niveau zu halten. Am Wochenende qualifizierte er sich bei der 42. Journée des Jeunes Espoirs in Ettelbrück für die nächsten Welt- und Europameisterschaften auf der Kurzbahn.

„Ich bin sehr zufrieden“, sagte Mannes über seinen ersten Wettkampf nach neun Monaten. „Aber total überraschend war meine Leistung nicht. Es waren Zeiten, von denen ich wusste, dass ich sie schwimmen kann. Dass es jetzt so schnell geklappt hat, ist aber schon erstaunlich.“ Über 200 m Freistil schlug Mannes nach 1'46''37 an, auf der doppelten Strecke stand am Ende eine 3'49''82 zu Buche.

Keine Verschnaufpause


Max Mannes / Schwimmen, Challenge International / 17.11.2018 / Duedelingen / Foto: kuva
Max Mannes: Ein Rennen veränderte alles
Eigentlich wollte Schwimmer Max Mannes seine Karriere vergangenes Jahr beenden. Der große Erfolg kommt, als er es am wenigsten erwartet.

Ebenfalls bemerkenswert ist, dass vor allem die längere Distanz in der Vergangenheit nicht zu den Paradestrecken des 22-Jährigen gehörte. Erst in diesem Jahr stellte sich Mannes von den kürzeren Kraul- und Rückendisziplinen auf die Freistil-Mittelstrecken um. Dass es nun trotz der Widrigkeiten rund um die Pandemie aufwärts geht, liegt am besonders harten Training.

Mannes absolvierte seit Mai neun Trainingseinheiten in der Woche. Eine Verschnaufpause erlaubt er sich erst jetzt. „Wir schauen, in welcher Form wir das Trainingspensum reduzieren, um auch mal mental runterzufahren“, erklärte Mannes. Bis zur Kurzbahn-EM in Kazan (RUS/2. bis 7. November 2021) und -WM in Abu Dhabi (UAE/13. bis 18. Dezember 2021) hat er noch genug Zeit.

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