Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Sacha Modolo spurtet zum Sieg
Sport 26 2 Min. 16.09.2021
SkodaTour de Luxembourg

Sacha Modolo spurtet zum Sieg

Sacha Modolo kann es nicht fassen: Er hat gewonnen.
SkodaTour de Luxembourg

Sacha Modolo spurtet zum Sieg

Sacha Modolo kann es nicht fassen: Er hat gewonnen.
Foto: Stéphane Guillaume
Sport 26 2 Min. 16.09.2021
SkodaTour de Luxembourg

Sacha Modolo spurtet zum Sieg

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Der italienische Radprofi kann in Mamer jubeln. Ein Luxemburger befand sich in der Ausreißergruppe des Tages.

(jg/kev) - Der Italiener Sacha Modolo hat die dritte Etappe der SkodaTour de Luxembourg, die über 189,3 km von Mondorf nach Mamer führte, gewonnen und somit eine rund dreieinhalbjährige Durststrecke beendet. Für den 34-Jährigen handelt es sich um den 47. Sieg als Profi.

Der Fahrer des Teams Alpecin-Fenix hatte im Massenspurt die schnellsten Beine und verwies Benoît Cosnefroy (F/Ag2r) und Eduard-Michael Grosu (ROM/Delko) auf die weiteren Plätze.


Fausto Masnada (34) et  João Almeida . Cyclisme : Skoda Tour du Luxembourg. Steinfort. Foto : Stéphane Guillaume
Joao Almeida gibt Gesamtführung an Marc Hirschi ab
Die SkodaTour de Luxembourg hat einen neuen Gesamtführenden. Am Mittwoch kommt Joao Almeida nur als Zweiter ins Ziel.

Der Luxemburger Alex Kirsch (Trek) befand sich zuvor in der Ausreißergruppe des Tages, die sich 30 Kilometer nach dem Start abgesetzt hatte und erst rund 1.000 Meter vor dem Ziel eingefangen wurde. Sein Fazit: „Es war ein guter Tag.“ Er machte einen richtig starken Eindruck und zeigte, dass die Form eine gute Woche vor dem WM-Straßenrennen passt.

Es war ziemlich offensichtlich, wie die anderen Teams agieren würden. Wir haben ein bisschen mit dem Peloton gespielt.

Alex Kirsch

„Ich fühle mich gut. Ich arbeitete schon an den ersten beiden Tagen viel für die Mannschaft und benötigte diesen Tag für mich. Wir haben hart gekämpft, um uns abzusetzen. Es war eine starke Gruppe (Ben O'Connor, Jasper de Buyst, Kenneth van Rooy und Ceriel Desal waren noch dabei, Anm. der Red.). Wir haben gut harmoniert und unseren Vorsprung verwaltet. Leider hat es nicht mit dem Etappensieg geklappt.“

Auf dem Rundkurs rund um Mamer wurde es auf den letzten Kilometern richtig spannend. Das überraschte Kirsch nicht: „Es war ziemlich offensichtlich, wie die anderen Teams agieren würden. Wir haben ein bisschen mit dem Peloton gespielt. Wir glaubten immer an unsere Chance. Im Finale zählt dann nur noch die Restpower in den Beinen. Wir haben es nicht schlecht gemacht.“

Bester Luxemburger wurde Cédric Pries (Leopard) auf Platz 44. Auch Tom Wirtgen (Bingoal) fuhr als 56. in der gleichen Zeit wie der Sieger über die Ziellinie. Alle anderen Luxemburger folgten mit wenigen Sekunden Rückstand.

Hirschi weiterhin vorne

In der Gesamtwertung liegt weiterhin der Schweizer Marc Hirschi (UAE-Emirates) in Führung. Sein Vorsprung auf Joao Almeida (P/Deceuninck) beträgt vier Sekunden. 19 Sekunden zurück ist David Gaudu (F/Groupama) Dritter.


Joao Almeida. Skoda Tour Luxembourg. Kirchberg, Luxembourg. Foto : Stéphane Guillaume
Almeida gewinnt Auftakt, Luc Wirtgen bester Luxemburger
Auf der ersten Etappe der SkodaTour jubelt ein Portugiese. Bob Jungels und Ben Gastauer haben mit dem Kampf um den Sieg nichts zu tun.

Zwischen Hirschi und Almeida sollte sich am Freitag beim Einzelzeitfahren in Düdelingen (25,4 km) ein prickelndes Duell um den Gesamtsieg beim größten Radrennen in Luxemburg abspielen. Der Schweizer hält sich bedeckt: „Es wird sehr schwer, Almeida auf Distanz zu halten. Zudem hat es auch die Schlussetappe noch in sich. Ich bin noch längst nicht auf der sicheren Seite.“

Er sagt aber auch: „Es ist ganz einfach: Ich werde während 25 Kilometern Vollgas geben, dann wird man sehen, was unter dem Strich dabei rauskommt.“ 

An einem normalen Tag sollte es möglich sein, das Gelbe Trikot zu holen.

Joao Almeida

Auch Almeida möchte sich vor dem wahrscheinlich entscheidenden Kampf gegen die Zeit nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. „An einem normalen Tag sollte es möglich sein, das Gelbe Trikot zu holen. Aber man weiß nie: Die Saison war lang. Ein schlechter Tag genügt und man ist chancenlos. Ich werde alles aus mir herausholen. Alles ist möglich“, sagt er.

Die Startzeiten für das Einzelzeitfahren am Freitag:


Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema