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Rychlicki betroffen: Corona-Virus stoppt die Volleyballer
Sport 24.02.2020

Rychlicki betroffen: Corona-Virus stoppt die Volleyballer

Kamil Rychlicki (Mitte) und seine Teamkollegen müssen erst einmal abwarten.

Rychlicki betroffen: Corona-Virus stoppt die Volleyballer

Kamil Rychlicki (Mitte) und seine Teamkollegen müssen erst einmal abwarten.
Foto: Lube Civitanova
Sport 24.02.2020

Rychlicki betroffen: Corona-Virus stoppt die Volleyballer

Daniel WAMPACH
Daniel WAMPACH
Das Corona-Virus scheint in Italien außer Kontrolle. Deshalb wird der Sportkalender durcheinander gewirbelt. Mit Volleyballprofi Kamil Rychlicki ist auch ein Luxemburger betroffen.

Bisher war das Corona-Virus in Europa unter Kontrolle. Doch in Italien hat es sich in den vergangenen Tagen rasant ausgebreitet. Fünf Menschen sind gestorben, die Infektionskette ist nicht mehr nachvollziehbar.

Deshalb wurden gleich mehrere Städte und Gemeinden in Norditalien abgeriegelt und die Krankheit nimmt nun auch Einfluss auf den Sport. Bereits an diesem Wochenende wurden Fußballspiele der Serie A abgesagt. Paolo dal Pino, Präsident der obersten italienischen Liga, will die Partien nun vor leeren Rängen stattfinden lassen.


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Das Gesundheitsministerium versuchte bei einer Pressekonferenz die Gemüter zu beruhigen.

So bat er die italienische Regierung angesichts des engen Spielplans, die Spiele in den betroffenen Regionen nicht auszusetzen, sondern ohne Zuschauer stattfinden zu lassen. Der Vorschlag wird von Italiens Sportminister Vincenzo Spadafora unterstützt.

Volleyballer müssen Pause einlegen

Doch nicht nur die Fußballer sind betroffen: Auch Volleyballprofi Kamil Rychlicki hat am kommenden Wochenende erst einmal spielfrei. Die Partien sind allesamt wegen des Corona-Virus abgesagt worden. Auch hier wird darüber nachgedacht, die Spiele ohne Zuschauer auszutragen.

Rychlicki, der erst am Sonntag italienischer Pokalsieger wurde, sollte mit Lube Civitanova in Monza antreten. Die Stadt liegt in der Lombardei, eine der am stärksten betroffenen Regionen.

Gewohntes Bild in Mailand: In Norditalien sind Gesichtsmasken zur begehrten Ware geworden.
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Foto: AFP

Mailand-Sanremo in Gefahr

Sorgen macht sich auch Mauro Vegni. Er ist Veranstalter von Mailand-Sanremo, einem der größten Rennen der Welt, das zu den fünf Monumenten des Radsports gehört. "Im Moment gibt es keinen Plan B für Mailand-Sanremo", sagte Vegni dem Portal cyclingnews.com.

Das Eintagesrennen, das über 291 km teils durch betroffene Regionen führt, soll am 21. März stattfinden. Eine Streckenverlegung kommt für Vegni nicht infrage.

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