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Roglic baut Führung aus
Sport 12.09.2019

Roglic baut Führung aus

Primoz Roglic kommt dem Gesamtsieg immer näher.

Roglic baut Führung aus

Primoz Roglic kommt dem Gesamtsieg immer näher.
Foto: AFP
Sport 12.09.2019

Roglic baut Führung aus

Radprofi Primoz Roglic kontrolliert weiter souverän die 74. Spanien-Rundfahrt. Der 29 Jahre alte Slowene fuhr am Donnerstag auf der 18. Etappe als Zweiter ins Ziel.

(sid) - Radprofi Primoz Roglic (SLO/Jumbo) hat bei der Spanien-Rundfahrt eindrucksvoll zurückgeschlagen und fährt weiter seinem ersten Erfolg bei einer Grand Tour entgegen. Der Slowene vom Team Jumbo-Visma parierte auf der 18. Etappe der Vuelta a Espana souverän alle Attacken seiner Kontrahenten und konnte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung nach dem Rückschlag am Vortag sogar wieder ausbauen. Den Tagessieg auf dem 177,5 km langen Teilstück von Colmenar Viejo nach Becerril de la Sierra sicherte sich der Kolumbianer Sergio Higuita (Education First) nach einer fast 40  km langen Solofahrt. 

"Heute habe ich keine Fehler gemacht", sagte Roglic bei Eurosport: "Ich werde nicht unbedingt stärker und stärker, ich spüre schon die Müdigkeit - aber alle anderen eben auch. Ich werde weiterhin für dieses Rote Trikot kämpfen. Es ist noch nicht vorbei. Ich darf mir einfach nicht wie am Mittwoch selbst im Weg stehen." 

Valverde wieder Zweiter

Der 29-Jährige führte als Zweiter die erste Favoritengruppe mir nur 15'' Rückstand ins Ziel und konnte seinen bis dato ärgsten Verfolger Nairo Quintana (COL/Movistar) um mehr als eine Minute distanzieren. Noch am Mittwoch hatte der Kolumbianer Quintana mit einem gelungenen Ausreißversuch über fünf Minuten aufgeholt und sich in der Gesamtwertung auf Platz zwei nach vorne geschoben. Erster Verfolger von Roglic ist nun wieder Alejandro Valverde (E/Movistar) mit einem Rückstand von 2'50''  vor seinem Teamkollegen Quintana (3'31''). 

Für Jempy Drucker (Bora) und Alex Kirsch (Trek) ging es am Donnerstag auf der schweren Etappe mit vier Anstiegen der ersten Kategorie nur darum, innerhalb des Zeitlimits anzukommen. Das schafften die beiden Luxemburger. Sie kamen auf den Rängen 136 und 147 ins Ziel, dies mit mehr als 27 Minuten Rückstand. Ein gutes Beispiel wie kräftezehrend die Spanien-Rundfahrt bislang war: Zwei Drittel der noch im Rennen verbliebenen 156 Profis mussten mehr als 18 Minuten Rückstand in Kauf nehmen.

Am Freitag erhalten die Sprinter eine neue Chance. Auf den 165,2 km der 19. Etappe von Avila nach Toledo wartet lediglich ein Anstieg der dritten Kategorie. Die Entscheidung in der Gesamtwertung dürfte am Samstag bei der Bergankunft in Plataforma de Gredos fallen, ehe die Vuelta am Sonntag mit einer Flachetappe in Madrid endet.


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