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Rennabbruch bei Paris-Nice: Didier verliert die gute Laune nicht
Sport 1 10.03.2016 Aus unserem online-Archiv

Rennabbruch bei Paris-Nice: Didier verliert die gute Laune nicht

Sport 1 10.03.2016 Aus unserem online-Archiv

Rennabbruch bei Paris-Nice: Didier verliert die gute Laune nicht

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse wurde die dritte Etappe des WorldTour-Rennens Paris-Nice annulliert. Zunächst hatten die Organisatoren den Abschnitt wegen heftigen Schneeregens "nur" unterbrochen.

(jg) - Aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse wurde die dritte Etappe des WorldTour-Rennens Paris-Nice am Mittwoch annulliert. Zunächst hatten die Organisatoren den Abschnitt wegen heftigen Schneeregens "nur" unterbrochen, kurz darauf erfolgte dann aber der endgültige Abbruch.

Zu einem Zeitpunkt als kein geringerer als Laurent Didier (Trek-Segafredo) zusammen mit vier anderen Profis an der Spitze des Rennens lag (Vorsprung von 3'30''). Die Entscheidung der Jury sorgte für Verständnis - auch bei den Verantwortlichen des Teams Trek-Segafredo.

„Ganz ehrlich: Alles andere hätte keinen Sinn gemacht. Man darf die Gesundheit der Fahrer nicht unnötig gefährden. Während der Etappe haben Betreuer des Teams mir Fotos aufs Mobiltelefon geschickt. Mir war klar, dass die Jury eingreifen musste“, erklärte der Sportliche Leiter Kim Andersen am Abend.

Didier: „Entscheidung schneller treffen"

Ähnliche Töne auch von Didier: „Der Abbruch war richtig so, die Entscheidung hätte aber schneller und früher getroffen werden müssen. Die Harmonie in unserer Ausreißergruppe war nicht gut, deswegen sorgte ich mit einer Attacke dafür, dass sie kleiner wurde. Ich fühlte mich gut. Zunächst wussten wird nichts vom Schnee.“

Schnell wurden die Profis mit den Teamwagen zum Mannschaftsbus unterhalb des eigentlichen Ziels am Mont Brouilly gebracht. Dort konnten Didier, Fränk Schleck und Co. trockene Kleider anziehen, dann ging es umgehend ins Mannschaftshotel.

Auf der vierten Etappe am Donnerstag geht es bei strahlendem Sonnenschein von Juliénas nach Romans-sur-Isère (195,5 km), wobei drei Anstiege zu meistern sind.