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Reform der Champions League trifft auch Luxemburg
Sport 2 Min. 26.08.2016 Aus unserem online-Archiv
Mehr gesetzte Teams

Reform der Champions League trifft auch Luxemburg

Die Champions League rückt für Sanel Ibrahimovic (rechts) und F91 Düdelingen weiter in die Ferne.
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Reform der Champions League trifft auch Luxemburg

Die Champions League rückt für Sanel Ibrahimovic (rechts) und F91 Düdelingen weiter in die Ferne.
Foto: Ben Majerus
Sport 2 Min. 26.08.2016 Aus unserem online-Archiv
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Reform der Champions League trifft auch Luxemburg

Die geplante Reform der Fußball-Champions-League hat Auswirkungen auf Luxemburg. Der Zugang über Qualifikation und Play-offs wird deutlich erschwert.

(jan/dpa) - Für die Luxemburger Fußballvereine wird es künftig wohl noch schwerer, ins internationale Geschäft zu kommen. Die Europäische Fußballunion UEFA verkündete am Freitag in Monaco Reformpläne für die Champions League. Demnach werden die vier Topnationen des UEFA-Nationenrankings von der Saison 2018/19 an zumindest für drei Jahre je vier Teams für die Gruppenphase stellen.

Der Zugang über Qualifikation und Play-offs wird dadurch erschwert. Statt zehn werden nur noch sechs Teams im Nachrückverfahren in die Gruppenphase einziehen können. Dies betrifft auch den Meister der BGL Ligue. In dieser Saison war F91 Düdelingen in der zweiten Qualifikationsrunde gegen Qarabag (AZE) gescheitert. Nun wird der Weg wohl noch weiter.

"Ich bin mir bewusst, dass wir als kleiner Verband nicht unbedingt als Sieger aus dieser Sache herausgehen", äußerte sich F91-Präsident Romain Schumacher. Jedoch müsse er sich mit den Plänen erst noch genau befassen. Am Dienstag, 6. September, findet diesbezüglich in Genf eine Generalversammlung der kleinen Verbände statt.

Mehr Geld für reiche Clubs

Dort wird wohl auch diskutiert werden, dass die Topnationen statt bisher elf künftig 16 von 32 Fix-Plätzen besetzen. Die Länder auf den Plätzen elf und zwölf zum Beispiel (derzeit Tschechien und die Schweiz) haben dann keinen festen Startplatz mehr. „Unser Ziel war es, dass jeder Verband die Möglichkeit bekommt, die Wettbewerbe zu erreichen“, sagte UEFA-Generalsekretär Theodore Theodoridis. Das Prinzip wurde allerdings gerade so noch aufrecht erhalten.

Auch die Geldverteilung soll zugunsten erfolgreicher Clubs verändert werden. So wird der Teamkoeffizient, den prominente Clubs wie Real Madrid und Bayern München anführen, mit 30 Prozent nun erstmals berücksichtigt, der sogenannte Anteil aus dem "Market Pool" für alle Vereine aus einem Land dagegen von 40 auf 15 Prozent reduziert. Einschnitte gibt es auch bei der fixen Startprämie. Die Gesamtsumme der finanziellen Ausschüttungen soll aber erhöht werden, versprach die UEFA.

Ein detaillierter Plan für die Neuverteilung der Startplätze soll auch erst im Dezember präsentiert werden. Die UEFA reagiert mit dieser Entscheidung auf den Druck der Topclubs, die sogar mit einer Abspaltung gedroht hatten.


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