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Red Boys holen ersten Titel der Saison
Sport 24.08.2019

Red Boys holen ersten Titel der Saison

Senjin Kratovic und die Red Boys waren Esch überlegen.

Red Boys holen ersten Titel der Saison

Senjin Kratovic und die Red Boys waren Esch überlegen.
Foto: Stéphane Guillaume
Sport 24.08.2019

Red Boys holen ersten Titel der Saison

Im Handball-Supercup haben sich zum Saisonauftakt die Red Boys gegen Esch durchgesetzt. Bei den Frauen gewann Käerjeng den ersten Titel der Saison.

(LuS) - Die Red Boys Differdingen haben nach einem mitreißenden und intensiven Spiel gegen Doublésieger Esch den Handball-Supercup gewonnen. Vor 550 Zuschauern in Oberkorn besiegte der Vizemeister die Escher mit 28:26, nach dem es zur Halbzeit 15:14 gestanden hatte.

Ein Blitzstart mit Vier-Tore-Vorteil bescherten den Red Boys eine souveräne Führung, die man dank eines aggressiven Abwehrverhaltens sowie eines überragenden Torwarts Moldrup bis zur Halbzeit nicht mehr aus der Hand gab. Nachdem zunächst Rastoder (28.') und dann Barkow (55.') mit der Roten Karte den Meister zwar schwächten, kam Esch durch einen herausragenden Keeper Figueira erstmals in der 49.' zur Führung. Doch Differdingen steigerte sich in der Schlussphase nochmals dank eines abschlussstarken Batinovic und blieb am Ende verdienter Sieger.

Beide Trainer wollten den Ausgang des Supercups nicht zu hoch bewerten, obgleich Eschs Coach André Gulbicki von einem „verdienten Sieg der Red Boys“ sprach. „Zum Saisonstart werde wir besser sein“, kündigte der Meistertrainer an.

Käerjenger Frauen siegreich

Vor etwa 100 Zuschauern schnappte sich das Käerjenger Frauenteam den ersten Titel der Saison. Nach einer 11:4-Halbzeitführung baute der Doublésieger seinen Vorsprung im zweiten Durchgang des Supercups kontinuierlich aus und siegte am Ende mit 27:18.

Die neue Saison fängt für Käerjeng so an, wie die alte endete: mit einem Titel.
Die neue Saison fängt für Käerjeng so an, wie die alte endete: mit einem Titel.
Foto: Stéphane Guillaume

Der HB Düdelingen blieb lediglich in der Anfangsphase ein Gegner auf Augenhöhe und nur bis zur 10.' gleichwertig. Weil er einige große Möglichkeiten fahrlässig ausließ und sich Käerjeng anschließend auf seine spielerischen Mittel besann, baute das Radovevic-Team seinen Vorsprung auf zeitweise zehn Einheiten aus.

Bis auf eine abschlusssichere Wirtz und einer aufmerksamen Torfrau Damy blieben die Düdelingerinnen weit unter ihren Möglichkeiten. Obgleich Käerjeng nicht in allen Phasen überzeugte, sprach Rückraumspielerin Zuk von einer „guten Vorstellung. Die Homogenität fehlt noch etwas, doch es ist besser gelaufen, als wir gedacht hatten“.