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Reaktionen: "Noch nie unverdienter verloren"
Laurent Jans (M.) war nach der Begegnung sehr enttäuscht.

Reaktionen: "Noch nie unverdienter verloren"

Foto: Yann Hellers
Laurent Jans (M.) war nach der Begegnung sehr enttäuscht.
Sport 26.03.2019

Reaktionen: "Noch nie unverdienter verloren"

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Fußball-Nationaltrainer Luc Holtz ist trotz der Niederlage gegen die Ukraine stolz auf die Leistung der FLF-Auswahl.

(bob/DaH) - Nationaltrainer Luc Holtz konnte es kaum fassen. Nach der bitteren 1:2-Niederlage, die seine Schützlinge im zweiten EM-Qualifikationsspiel gegen die Ukraine hinnehmen mussten, war der Coach enttäuscht: "Wir haben alles richtig gemacht, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive", erklärte er nach dem Spiel. "Wir hätten kurz vor dem zweiten Gegentreffer das 2:1 erzielen können. Die Art und Weise, wie wir dieses Spiel verloren haben, macht die Niederlage ganz bitter. Wir haben nicht wie Luxemburg gespielt, sondern drei Level höher."


Leandro Barreiro (Luxemburg #16) und Stefano Bensi (Luxemburg #11) sind enttaeuscht, frustriert, Entaeuschung, Frust, Emotionen nach Niederlage

/ Fussball EM-Qualifikation 2020, European Qualifiers, Saison 2018-2019 / 25.03.2019 /
Luxemburg - Ukraine (Luxembourg vs Ukraine) / 
Stade Josy Barthel, Luxemburg /
Foto: Ben Majerus
EM-Qualifikation: Kopfball ins Unglück
Mit 1:2 musste sich die Luxemburger Fußballnationalelf nach starker Leistung gegen die Ukraine geschlagen geben. Rodrigues war der Unglücksrabe des Abends.

Obwohl seine Mannschaft nicht punkten konnte, lobte Holtz die Luxemburger: "Ich bin sehr stolz auf diese Leistung. Ich wusste, dass unsere Spieler gut sind, aber nicht, dass sie so gut sind. Wenn ich mir anschaue, bei welchen Clubs die Ukrainer spielen, und das dann mit den Vereinen unserer Spieler vergleiche, ist das nicht normal." Auch die Tabelle der Gruppe B hatte der FLF-Coach nach der Begegnung bereits im Hinterkopf: "Wir wären Gruppenerster geblieben."

Philipp: "Tut mir unfassbar leid"

Paul Philipp war nach der Begegnung ebenfalls niedergeschlagen: "Wenn ich die 90 Minuten, vor allem aber die zweite Halbzeit betrachte, dann tut mir dieses Endresultat unfassbar leid für unsere Mannschaft. Wir zeigten eine fantastische Leistung, wurden hierfür jedoch nicht belohnt. Der Freistoß zum 1:2 war in der Entstehung höchst diskutabel, das Eigentor macht die Niederlage in ihrer Entstehung nochmals brutaler."

David Turpel, der die FLF-Auswahl im ersten Durchgang in Führung gebracht hatte, äußerte sich ebenfalls: "Die Niederlage ist sehr unverdient. Unser Ziel war es, Platz eins in der Qualifikationsgruppe zu verteidigen. Wir waren kurz davor, dies zu erreichen - ehe diesem Traum auf brutale Art und Weise ein Ende gesetzt wurde."

Für Laurent Jans war es einer der bittersten Momente seiner Laufbahn: "Ich habe in meiner Nationalmannschaftskarriere noch nie unverdienter und brutaler verloren."  



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