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Rassismus-Skandal bei der „Grande Boucle"
Sport 23.07.2014 Aus unserem online-Archiv
Tour de France

Rassismus-Skandal bei der „Grande Boucle"

Kevin Reza war nach der gestrigen Etappe am Boden zerstört.
Tour de France

Rassismus-Skandal bei der „Grande Boucle"

Kevin Reza war nach der gestrigen Etappe am Boden zerstört.
Foto: AFP
Sport 23.07.2014 Aus unserem online-Archiv
Tour de France

Rassismus-Skandal bei der „Grande Boucle"

Zwar gibt es bisher keine Dopingskandale bei der Tour de France, allerdings sorgt nun ein besonders schwerer Fall von Rassismus für Aufsehen: Albasini soll den dunkelhäutigen Reza während der gestrigen Etappe angegriffen haben.

(DW) - Zwar gibt es bisher keine Dopingskandale bei der Tour de France, allerdings sorgt nun ein besonders schwerer Fall von Rassismus für Aufsehen: Michael Albasini (CH/Orica-GreenEdge) soll den dunkelhäutigen Kevin Reza (F/Europcar) während der gestrigen Etappe angegriffen haben.

Beide Fahrer waren in der 21-köpfigen Ausreißergruppe des Tages vertreten. Dabei soll es zu einem heftigen Wortgefecht gekommen sein, in dem Albasini Reza als „dreckigen Neger" beschimpft haben soll. „Kevin Reza war nach der Etappe am Boden zerstört. Ich habe Albasini angerufen und ihm gesagt, was ich von seiner Einstellung halte. Anschließend habe ich ihm geraten, sich am Mittwochmorgen mit Reza auszusprechen", wird Jean-René Bernaudeau, sportlicher Leiter beim Team Europcar, auf lequipe.fr zitiert.

Am heutigen Morgen sollen sich Michael Albasini und Kevin Reza ausgesprochen und sich die Hand geschüttelt haben.

Der Schweizer Michael Albasini soll Kevin Reza rassistisch beschimpft haben.
Der Schweizer Michael Albasini soll Kevin Reza rassistisch beschimpft haben.
Foto: AFP