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Rallye Dakar: Loeb gewinnt Chaos-Etappe
Sport 06.01.2017 Aus unserem online-Archiv

Rallye Dakar: Loeb gewinnt Chaos-Etappe

Sébastien Loeb hat die fünfte Etappe gewonnen.

Rallye Dakar: Loeb gewinnt Chaos-Etappe

Sébastien Loeb hat die fünfte Etappe gewonnen.
Foto: AFP
Sport 06.01.2017 Aus unserem online-Archiv

Rallye Dakar: Loeb gewinnt Chaos-Etappe

Wegen des schlechten Wetters musste die Strecke der 5. Etappe der Rallye Dakar verkürzt werden. Am Ende stand Sébastien Loeb ganz oben auf dem Treppchen. In der Gesamtwertung hat sich einiges geändert.

(sid) - Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb hat die chaotische fünfte Etappe der Rallye Dakar gewonnen. Auf dem wegen schlechter Wetterverhältnisse auf 219 km verkürzten Teilstück von Tupiza nach Oruro in Bolivien verwies der Franzose den spanischen Ex-Dakar-Sieger Nani Roma (Toyota/+ 44'') und seinen Peugeot-Markenkollegen Stéphane Peterhansel (F/+ 1'31'') auf die Plätze. Für Loeb war es der zweite Tageserfolg bei der 39. Auflage der Dakar.

Neuer Spitzenreiter in der Gesamtwertung ist Peterhansel, der von Navigationsfehlern des bisherigen Führenden Cyril Despres (F/Peugeot) profitierte. Auch der Finne Mikko Hirvonen im Mini, zuvor Dritter der Gesamtwertung, leistete sich seinen ersten größeren Fehler und verlor Zeit.

Nicht mehr an den Start war am Freitag der frühere Gesamtsieger Carlos Sainz gegangen. Die Schäden am Peugeot des Spaniers waren nach einem Unfall zu groß, um sie in der gegebenen Zeit zu beheben. Zuvor hatten in dem Katari Nasser Al-Attiyah (Toyota) und in Motorrad-Titelverteidiger Toby Price (AUS/KTM) zwei weitere prominente Starter vorzeitig aufgeben müssen.

In der Motorrad-Kategorie heißt der Tagessieger Sam Sunderland (KTM, GB). Wegen einer Zeitstrafe hat Joan Barreda (E, Honda) die Gesamtführung verloren. Ihm wurde wegen verbotener Betankung eine Stunde auf sein Zeitkonto addiert – er fiel auf den siebten Rang zurück. Profiteur ist Pablo Quintanilla (CHI, Husqvarna), der die Führung übernahm.

Die sechste Etappe führt die Teilnehmer am Samstag über insgesamt 786 km (527 km WP) von Oruro in die bolivianische Hauptstadt La Paz, wo am Sonntag der einzige Ruhetag ansteht. Die Rallye endet am 14. Januar in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires.


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