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Rallye Dakar: Al-Attiyah gewinnt, de Villiers lässt nicht locker
Sport 09.01.2015 Aus unserem online-Archiv

Rallye Dakar: Al-Attiyah gewinnt, de Villiers lässt nicht locker

Giniel de Villiers verpasste den Tagessieg am Freitag lediglich um 37''.

Rallye Dakar: Al-Attiyah gewinnt, de Villiers lässt nicht locker

Giniel de Villiers verpasste den Tagessieg am Freitag lediglich um 37''.
Foto: AFP
Sport 09.01.2015 Aus unserem online-Archiv

Rallye Dakar: Al-Attiyah gewinnt, de Villiers lässt nicht locker

Nasser Al-Attiyah feierte am Freitag seinen bereits dritten Tageserfolg. Doch der zweitplatzierte Giniel de Villiers aus Südafrika bleibt ihm dicht auf dem Fersen. Am Wochenende folgt nun die gefürchtete Marathon-Etappe.

(dpa) - 37'' hat Giniel de Villiers (RSA) zum ersten Tagessieg bei der diesjährigen Rallye Dakar gefehlt. Der Südafrikaner musste sich am Freitag auf dem Teilstück von Antofagasta nach Iquique nur Spitzenreiter Nasser Al-Attiyah aus Katar und dessen französischem Beifahrer Matthieu Baumel geschlagen geben.

Vor dem gefürchteten Marathon am Wochenende, bei dem den Teams keine Hilfe durch Mechaniker erlaubt ist, festigten Villiers/Zitzewitz auch ihren zweiten Gesamtrang. Al-Attiyah liegt mit seinem Mini derzeit 11'12'' vor den beiden. Auf Rang drei mit einem gehörigen Rückstand folgen Yazeed Al-Rajhi aus Saudi Arabien mit seinem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk. Den beiden fehlen auf die Spitze 28'44'' und somit auf Rang zwei auch noch satte 17'32''.

Damit haben zwei Toyotas die Verfolgung auf Al-Attiyah aufgenommen. Rückkehrer Peugeot ist derzeit nicht unter den besten neun. Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel aus Frankreich muss sich als bester Peugeot-Pilot mit Rang zehn begnügen.

Für Villiers/Zitzewitz, die 2009 bei der ersten Auflage der Dakar in Südamerika den Gesamtsieg geholt hatten, läuft hingegen alles nach Plan. Nach dem starken Auftritt am Freitag, bei dem sie einen zwischenzeitlichen Rückstand von rund zwei Minuten auf Al-Attiyah größtenteils wieder wettmachten, bereitete sich das südafrikanisch/deutsche Duo umgehend auf die Marathon-Etappe vor. „Das wird eine heftige Nummer in den kommenden zwei Tagen“, betonte Zitzewitz.

Insgesamt führt die Dakar in diesem Jahr von Buenos Aires über Chile und Bolivien wieder zurück in die argentinische Hauptstadt. Die Distanz beträgt rund 9 000 Kilometer, die Rallye endet am 17. Januar.


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