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Radsport: BMC um Drucker triumphiert, Chaos bei Paris-Nice
Sport 1 09.03.2016 Aus unserem online-Archiv

Radsport: BMC um Drucker triumphiert, Chaos bei Paris-Nice

Das Team BMC Racing mit Jempy Drucker (4. von links) gewinnt das Teamzeitfahren beim Tirreno Adriatico.

Radsport: BMC um Drucker triumphiert, Chaos bei Paris-Nice

Das Team BMC Racing mit Jempy Drucker (4. von links) gewinnt das Teamzeitfahren beim Tirreno Adriatico.
Foto: cyclingpix.lu
Sport 1 09.03.2016 Aus unserem online-Archiv

Radsport: BMC um Drucker triumphiert, Chaos bei Paris-Nice

Joe TURMES
Joe TURMES
BMC um Jempy Drucker hat das Mannschaftszeitfahren zum Auftakt des Radrennens Tirreno-Adriatico gewonnen. Die dritte Etappe von Paris-Nice musste unterdessen abgebrochen werden.

(jot) - Große Freude bei BMC: Das Team um Jempy Drucker hat das Mannschaftszeitfahren zum Auftakt des italienischen WorldTour-Rennens Tirreno-Adriatico gewonnen.

Nach 22,7 km rund um Lido di Camaiore fuhr das Team allerdings ohne Drucker über die Ziellinie, der vorher das hohe Tempo nicht mehr mitgehen konnte. Dies erklärt seinen 153. Rang in der Gesamtwertung (Rückstand von 2'08'' auf seinen italienischen Teamkollegen Daniel Oss). BMC fuhr mit sechs Fahrern über die Ziellinie, beim fünften Profi wurde die Zeit gestoppt.

Eine starke Leistung zeigte auch Etixx-Quick-Step. Die belgische Mannschaft um den ehemaligen Zeitfahrweltmeister  Tony Martin (D) und den ehemaligen Juniorenweltmeister im Kampf gegen die Uhr, Bob Jungels, landete auf dem zweiten Rang. Jungels fuhr mit den besten Fahrern seiner Mannschaft, die in dieser Saison bereits 16 Siege einfahren konnte, über den Zielstrich. Der Rückstand auf BMC betrug lediglich 2''. Jungels ist Neunter in der Gesamtwertung.

Didier im Pech

Die dritte Etappe von Paris-Nice von Cusset zum Mont Brouilly musste unterdessen wegen starken Schneefällen abgebrochen werden.

Die Sicherheit der Radprofis sei wegen des Schneefalls nicht mehr gewährleistet, begründeten die Veranstalter am Mittwoch. Zunächst hatten die Organisatoren das Rennen lediglich unterbrochen, um es an einem späteren Teil der insgesamt 168 Kilometer langen Strecke fortzusetzen. Dann entschieden sie sich jedoch für den Abbruch.

Die Punkte vom Zwischensprint und von den ersten beiden Anstiegen gehen in die Wertung ein. Am Donnerstag soll die Fernfahrt mit der vierten Etappe über 193,5 Kilometer von Juliénas nach Romans-sur-Isère weitergehen.

Laurent Didier (Trek-Segafredo) war besonders im Pech: Er befand sich in einer fünfköpfigen Ausreißergruppe, als nach rund 100 von 168 Kilometern Schluss war. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Vorsprung auf das Hauptfeld 3'30''. Ben Gastauer (Ag2r-La Mondiale) und Fränk Schleck (Trek-Segafredo) hatten sich bis zum Abbruch der Etappe nicht in Szene setzen können.




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