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Prinz Sébastien und seine Teamkollegen sorgen für Furore

Prinz Sébastien und seine Teamkollegen sorgen für Furore

Sport 15.03.2012

Prinz Sébastien und seine Teamkollegen sorgen für Furore

Die U18-Rugbynationalmannschaft schaffte am Wochenende bei den Europameisterschaften in Hyères (Frankreich) den Aufstieg von der vierten Division in die dritte Division. Mit Prinz Sébastien zählte die Rugby-Auswahl einen prominenten Spieler in ihren Reihen. Wort.lu hat sich mit Jean-François Lippert, Koordinator der Mannschaft, über den Prinzen unterhalten.

(jot) - Die U18-Rugby-

nationalmannschaft schaffte am Wochenende bei den Europameisterschaften in Hyères (Frankreich) den Aufstieg von der vierten Division in die dritte Division. Mit Prinz Sébastien zählte die Rugby-Auswahl einen prominenten Spieler in ihren Reihen. Er kam in drei Begegnungen zum Einsatz. Wort.lu hat sich mit Jean-François Lippert, Koordinator der Mannschaft, über den Prinzen unterhalten.

Jean-François Lippert betont, dass der 16-Jährige sich während seiner Schulzeit in Großbritannien zu einem sehr guten Rugby-Spieler entwickelt habe. Nach seiner Rückkehr im September des vergangenen Jahres habe er sich dem Rugby Club Luxembourg angeschlossen. Jean-François Lippert, der ebenfalls dem RCL angehört, unterstreicht, dass der Prinz seit seinem Vereinseintritt nur sehr wenige Trainingseinheiten verpasst habe. Das Verhältnis zu seinen Teamkollegen bezeichnet Lippert als völlig normal: „Es gibt überhaupt keine Probleme. Der einzige Unterschied zwischen Prinz Sébastien und den anderen Spielern besteht darin, dass er der großherzoglichen Familie angehört.“

Großherzog Henri überreicht die Siegertrophäe

Lippert bescheinigte Prinz Sébastien und seinen Nationalmannschaftskollegen jedenfalls eine vorzügliche Leistung bei der Europameisterschaft: „Die Spieler waren mental sehr stark und haben in jeder Begegnung bis zum Schluss gekämpft.“ Ihre bedingungslose Einsatzbereitschaft wurde schließlich mit dem 24:19-Endspielerfolg über Kroatien und somit dem ersten Platz unter sieben Mannschaften belohnt. Großherzog Henri war es vorbehalten, die Siegertrophäe zu überreichen.

Lippert erhofft sich durch diesen Erfolg, dass der Rugby-Sport mehr Sponsoren für sich gewinnen kann. Der Rugby-Verband lässt darüber hinaus nichts unversucht, um noch mehr Leute für diesen Sport zu gewinnen. So organisiert er beispielsweise regelmäßig Rugby-Einführungskurse in den Gymnasien.