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Portugiese Almeida holt sich Spitzenplatz zurück
Sport 35 2 Min. 17.09.2021
SkodaTour de Luxembourg

Portugiese Almeida holt sich Spitzenplatz zurück

Jubel auf dem Podest: Der Italiener Mattia Cattaneo gewinnt das Zeitfahren.
SkodaTour de Luxembourg

Portugiese Almeida holt sich Spitzenplatz zurück

Jubel auf dem Podest: Der Italiener Mattia Cattaneo gewinnt das Zeitfahren.
Foto: Stéphane Guillaume
Sport 35 2 Min. 17.09.2021
SkodaTour de Luxembourg

Portugiese Almeida holt sich Spitzenplatz zurück

Jan MORAWSKI
Jan MORAWSKI
Nach einem spannenden Zeitfahren in Düdelingen kommt es bei der SkodaTour erneut zu einem Führungswechsel in der Gesamtwertung.

Der Kampf um den Gesamtsieg bei der SkodaTour de Luxembourg bleibt spannend. Auf der vierten und vorletzten Etappe holte sich der Portugiese Joao Almeida (Deceuninck) am Freitag die Führung vom Schweizer Marc Hirschi (UAE) zurück.


Luc Wirtgen. Cyclisme : Skoda Tour du Luxembourg. Steinfort. Foto : Stéphane Guillaume
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Beim Einzelzeitfahren über 25,4 km mit Start und Ziel in Düdelingen fuhr Almeida mit einem Rückstand von nur zwei Sekunden hinter Etappensieger und Teamkollege Mattia Cattaneo aus Italien ins Ziel. Dritter wurde der Däne Mattias Skjelmose Jensen (auf 26''), für Hirschi reichte es lediglich zu Rang sechs (49'').

„Die Plätze eins und zwei für das Wolfpack (Spitzname des Deceuninck-Teams, Anm. der Redaktion). Viel besser geht es nicht. Ich bin sehr glücklich nach meinem Auftaktsieg zurück im Gelben Trikot zu sein. Ich freue mich auch riesig für Mattia. Er hat diesen Triumph verdient“, schilderte Almeida nach der Siegerehrung.

Cattaneo selber war ebenso aus dem Häuschen. Für ihn endete eine lange Durststrecke: Er feierte seinen ersten Sieg seit zweieinhalb Jahren und seinen ersten Triumph für seinen Arbeitgeber Deceuninck-Quick Step. Für das belgische Topteam ist er seit 2020 aktiv.

Im Ziel strahlte er bis über beide Ohren: „Ich habe viel an meinen Zeitfahrqualitäten gearbeitet. Endlich den ersten Sieg in einem Chrono zu feiern, fühlt sich ziemlich gut an. Dass mir das in meiner bislang besten Saison als Profi gelingt, macht das Gefühl nur noch besonderer.“  

Dass ich allerdings so viel Zeit auf die direkten Konkurrenten herausfahren würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Es lief besser als erwartet.

Joao Almeida

„Meine Beine fühlten sich richtig gut an, vor allem in der zweiten Hälfte der Strecke. Ich konnte mich immer weiter steigern. Die Strecke hatte es in sich. Wir hatten einen guten Plan, den wir in die Realität umsetzen konnten. Das Ziel war es, Platz eins zu holen. Dass ich allerdings so viel Zeit auf die direkten Konkurrenten herausfahren würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Es lief besser als erwartet“, analysierte Almeida, der schon vor den ersten Kilometern bei der 81. Luxemburg-Rundfahrt als einer der Topfavoriten galt.  

Mit Arthur Kluckers (Leopard/36./1'51''), Alex Kirsch (Trek/38./1'55'') und Tom Wirtgen (Bingoal/40./2'10'') lagen die drei besten Luxemburger am Freitag dicht beieinander.


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Bob Jungels (Ag2r) landete mit einem Rückstand von 3'03'' auf Rang 64, Teamkollege Ben Gastauer wurde 84. (4'01''). Ebenfalls recht weit abgeschlagen beendeten Cédric Pries (Leopard/94./4'20'') und Luc Wirtgen (Bingoal/114./5'32'') das Rennen gegen die Uhr.

Die fünfte und letzte Etappe führt das Peloton am Samstag ab 10.30 Uhr über 183,7 km von Mersch in die Haupstadt. Almeida geht dann mit einem Polster von 43'' auf Hirschi auf die Strecke. 

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