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Pedersen ist neuer Weltmeister
Sport 29.09.2019 Aus unserem online-Archiv

Pedersen ist neuer Weltmeister

Mads Pedersen trotzte dem Wetter in England

Pedersen ist neuer Weltmeister

Mads Pedersen trotzte dem Wetter in England
Foto: dpa
Sport 29.09.2019 Aus unserem online-Archiv

Pedersen ist neuer Weltmeister

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Mads Pedersen heißt der neue Weltmeister im Straßenrennen der Männer. Die vier Luxemburger Teilnehmer spielten in der Schlussphase keine Rolle und gaben auf.

Mads Pedersen ist neuer Weltmeister im Straßenrennen der Männer. Der 23-jährige Däne setzte sich nach 261 km im Dauerregen von Leeds nach Harrogate im Sprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe gegen Matteo Trentin (I) und Stefan Küng (CH) durch und feierte den größten Erfolg seiner Karriere.

Das wegen überfluteter Straßen um 19 km verkürzte Rennen war von Wind, Dauerregen und kühlen Temperaturen geprägt. Es entwickelte sich ein regelrechtes Ausscheidungsfahren, dem schon früh Favoriten wie Titelverteidiger Alejandro Valverde (E) und Philippe Gilbert (B) zum Opfer fielen. Auch Mathieu van der Poel (NL), der lange zur Spitzengruppe zählte, musste schließlich passen. Lediglich 46 der ursprünglich 195 gestarterten Radprofis erreichten auch tatsächlich das Ziel.

Luxemburger Quartett chancenlos

Auch die vier Luxemburger Teilnehmer Tom Wirtgen, Ben Gastauer, Alex Kirsch und Bob Jungels zählen zu den vielen Aufgaben. Wirtgen trat als erster der vier Luxemburger in Erscheinung. Zu Anfang des Rennens suchte er mehrmals den Sprung in eine Ausreißergruppe, blieb jedoch erfolglos. Etwa zur Hälfte des Rennens stieg der 23-Jährige vom Fahrrad. 

Gastauer beendete das Rennen nach rund 170 km. Wenig später ereilte Jungels das gleiche Schicksal. 124 km vor dem Ziel wurde der Luxemburger von einem Massensturz ausgebremst, bei dem unter anderem  Gilbert zu Boden gehen musste. Es entstand eine Lücke nach vorne. Zunächst lag Jungels zusammen mit Gastauer 38'' zurück. Der Landesmeister kämpfte, musste allerdings anerkennen, dass sein Rennen gelaufen war. 

Kirsch hielt den Kontakt zum immer kleiner werdenden Peloton bis 50 km vor dem Ziel aufrecht, dann war auch er mit seinen Kräften am Ende.


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