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Nur die Belohnung fehlt
Sport 2 Min. 18.08.2018 Aus unserem online-Archiv

Nur die Belohnung fehlt

Kamil Rychlicki und Co. mussten die zweite Niederlage im zweiten Spiel einstecken.

Nur die Belohnung fehlt

Kamil Rychlicki und Co. mussten die zweite Niederlage im zweiten Spiel einstecken.
Foto: Roland Miny
Sport 2 Min. 18.08.2018 Aus unserem online-Archiv

Nur die Belohnung fehlt

David THINNES
David THINNES
Luxemburgs Volleyballmänner schrammen in der EM-Qualifikation knapp an einer erfolgreichen Aufholjagd vorbei: Kamil Rychlicki und Co. müssen sich Aserbaidschan mit 2:3 geschlagen geben.

Kamil Rychlicki und Co. hatten sich viel vorgenommen für ihr erstes Heimspiel in der Volleyball-EM-Qualifikation. Trotz einer hervorragenden Aufholjagd nach 0:2-Satzrückstand musste sich das FLVB-Team mit 2:3 geschlagen geben.

Die Unerfahrenheit und fehlende Konstanz der Mannschaft auf diesem Niveau spielte lange Zeit eine Rolle. Luxemburg ließ im ersten Durchgang vier Satzbälle liegen. Im zweiten Satz konnten die FLVB-Männer ein 20:18 nicht ausnutzen: Der Gegner machte in dieser Phase fünf Punkte in Serie. Nationaltrainer Dieter Scholl versuchte mit einigen Wechseln - Funk für Braas und Lux für Erpelding - frischen Wind reinzubringen. Aber die Gäste waren einfach abgeklärter und konstanter.

Luxemburg kämpft

Im dritten Satz war Luxemburg dann etwas von der Rolle und in allen Spielbereichen auf der Suche nach Stabilität. Die Gastgeber waren dann gegen Mitte des Satzes wieder im Rhythmus und auch wieder dran am Resultat. Vor allem die Hereinnahme von Maurice van Landeghem zahlte sich aus: Bei 22:21 übernahmen Laevaert und Co. zum ersten Mal im Satz die Führung und Zuidberg verwandelte wenig später den zweiten Satzball zum 25:23.

Im vierten Satz war es dann eine offene Angelegenheit, aber die FLVB-Männer hatten gefühlt die Oberhand auf dem Platz. Auch die Einstellung und Körpersprache waren jetzt deutlich positiver. Funk auf der Zustellerposition brachte gute Variationen ins Spiel, Annahme und Block funktionierten besser. Die Gastgeber waren am Drücker und setzten dies auch um: Mit 25:20 glichen sie aus und die Entscheidung fiel im Tiebreak.

Braas: "Große Enttäuschung"

Hier hatte aber Aserbaidschan vom Start weg die besseren Karten (3:1, 7:4). Wieder kämpfte Luxemburg verbissen, doch belohnte sich nicht für die Arbeit. Mit 15:11 ging der Tiebreak an die Gäste. "Die Enttäuschung ist groß, weil wir uns vorgenommen hatten, diese Begegnung zu gewinnen", so Kapitän Gilles Braas nach dem Match.

"Ich weiß nicht, woran es gelegen hat. Es war ein gutes Volleyballspiel gegen einen guten Gegner. Wir haben unsere Hausaufgaben auf dem Feld nicht immer gut gelöst. Es passieren Fehler in wichtigen Situationen. Zu Beginn haben wir alle Punkte gemacht, unsere und ihre", so die Analyse des Nationaltrainers Dieter Scholl.

Im zweiten Spiel in der Gruppe G gab es einen überraschend deutlichen 3:0-Sieg der Griechen in Schweden. Griechenland hat damit aus zwei Spielen zwei Siege geholt.

Am kommenden Mittwoch tritt Luxemburg in Schweden an und am 25. August folgt der Vergleich mit den Skandinaviern in der Coque.


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