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Kurzmeldungen Sport 13.07.2020

NFL-Team aus Washington trennt sich vom Namen Redskins

(dpa) - Das NFL-Team aus Washington verabschiedet sich nach jahrelanger Kritik von amerikanischen Ureinwohnern und jüngst auch entsprechenden Forderungen seiner Sponsoren von seinem Namen „Redskins“ (Rothäute). „Am 3. Juli haben wir den Beginn einer gründlichen Überprüfung des Teamnamens bekanntgegeben. Heute geben wir bekannt, dass wir den Namen und das Logo der Redskins nach Abschluss dieser Überprüfung zurückziehen werden“, teilte der Football-Club am Montag mit. Ein neuer Name steht noch nicht fest.

Infolge der fortlaufenden Proteste gegen Rassismus hatte der Namenssponsor des Stadions die Verantwortlichen Anfang Juli dazu aufgefordert, sich von dem Beinamen Redskins zu trennen. Weitere Sponsoren folgten dem Aufruf, der Ausrüster und Handelsketten nahmen Trikots und weitere Fanartikel aus ihren Angeboten. Ureinwohner der USA setzen sich seit Jahrzehnten dafür ein, den als rassistisch empfundenen Namen nicht mehr zu nutzen.

Die Mannschaft wurde 1932 unter dem Namen Boston Braves gegründet. 1933 folgte die Umbenennung in Redskins, 1937 der Umzug in die US-Hauptstadt. Das Team holte die Super Bowls in den Spielzeiten 1982, 1987 und 1991.

Trainer Ron Riveira hatte sich für eine Namensänderung vor dem Beginn der kommenden Saison ausgesprochen. US-Präsident Donald Trump hatte einen möglichen Abschied von der Bezeichnung Redskins kritisiert. Auch, dass das Baseball-Team der Cleveland Indians über eine neue Bezeichnung nachdenkt, gefällt Trump nicht.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 17.04.2021

Fünf Verletzte auf Luxemburgs Straßen

(SC) - Am Samstagnachmittag ereigneten sich in Luxemburg drei Unfälle, bei denen insgesamt fünf Menschen verletzt wurden.

Gegen 15 Uhr kollidierten auf dem CR116 zwischen Useldingen und Buschdorf zwei Autos miteinander. Zwei Rettungswagen und ein Samu waren zur Stelle, um die beiden Verletzten zu versorgen. Auf der Wäistrooss in Schengen kamen gegen 16 Uhr zwei Autofahrer nicht aneinander vorbei. Auch hier wurden zwei Personen verletzt.

Auf der N10 zwischen Remich und Stradbredimus krachte es gegen 16.25 Uhr, als zwei Motorradfahrer verunfallten. Hier gab es einen Verletzten.

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Störung bei Twitter: Probleme mit Anzeige von Tweets

(dpa) - Twitter hat in der Nacht zum Samstag mit einer Störung zu kämpfen gehabt. Einige Nutzer hatten Probleme mit der Anzeige von Tweets, wie der Online-Dienst einräumte.

In der auf professionelle Nutzer ausgerichteten Twitter-App Tweetdeck lief der Strom der Kurznachrichten zwar weiter - sie konnten aber zum Beispiel nicht mit einem „Like“ versehen werden und Links führten ins Leere. Die Beschwerdezahlen bei Störungsportalen wie Downdetector gingen dann allerdings schnell wieder zurück, auch wenn die Twitter-Webseite zunächst deutlich langsamer als gewohnt reagierte.


Vorgestern

Mindestens 41 Menschen ertrinken im Mittelmeer

(dpa) - Bei einem Schiffsunglück mit einem Migrantenboot sind im Mittelmeer vor der tunesischen Küste nach Informationen der Vereinten Nationen mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Das Boot sank am Donnerstagabend vor dem Küstenort Sidi Mansour, wie die Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Freitagabend berichteten. Die tunesische Küstenwache hatte zunächst von mindestens 20 Toten gesprochen. Drei Menschen seien gerettet worden. Die Menschen stammten nach diesen Angaben aus Ländern südlich der Sahara.

März waren bei einem Bootsunglück vor der Küste Tunesiens 39 Menschen ums Leben gekommen. Sie waren auf dem Weg nach Italien. Jedes Jahr wagen Tausende Migranten die lebensgefährliche Überfahrt von Tunesien und Libyen aus nach Europa. 2019 starben dabei nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 1200 Menschen. Nach Informationen des Tunesischen Forums für Wirtschaft und Sozialrechte setzten im vergangenen Jahr mindestens 12 000 Migranten mit Booten von Tunesien nach Italien über.

Kurzmeldungen Lokales 16.04.2021

Lehrling bei Arbeitsunfall lebensgefährlich am Kopf verletzt

(SH) - Bei Handlungen mit einem Mähaufbereiter ist es am Freitag gegen 11.40 Uhr in der Rue de Luxembourg in Colmar-Berg zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Ein 17-jähriger Lehrling einer im Ausland ansässigen Firma hat sich dabei lebensgefährliche Kopfverletzungen zugezogen. Das Opfer wurde vor Ort von einem Notarzt behandelt und dann ins Krankenhaus transportiert.

Vor Ort waren der Mess- und Erkennungsdienst der Kriminalpolizei sowie die Gewerbeinspektion (ITM). Die landwirtschaftliche Maschine wurde beschlagnahmt.

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Kurzmeldungen Panorama 16.04.2021

Forscher erzeugen Mischwesen aus Mensch und Affe

(dpa) - Wissenschaftler haben Embryonen aus Zellen von Mensch und Affe erzeugt. Sie spritzen menschliche Stammzellen in wenige Tage alte Embryonen von Javaneraffen. Das Team um Juan Carlos Izpisua Belmonte vom Salk Institute for Biological Studies in La Jolla (Kalifornien) präsentiert seine Arbeit im Fachmagazin „Cell“. Einige der Embryonen entwickelten sich für knapp 20 Tage im Labor weiter und enthielten ein Zellgemisch beider Arten. Ausgereifte Lebewesen entstanden bei den Versuchen nicht. Langfristiges Ziel dieser ethisch umstrittenen Forschung ist es, menschliche Organe oder Gewebe in Tieren zu züchten, um damit etwa dem Mangel an Spenderorganen zu begegnen.

Der Stammzellforscher Hans Schöler sieht die Studie als „spannende Grundlagenforschung“. Die tatsächliche Züchtung von Organen in solchen Chimären - Mischwesen unterschiedlicher Arten - sei jedoch noch „ganz ganz fern“, sagt der Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster, der nicht an der Studie beteiligt war.

Die Wissenschaftler bauten mit ihrer Studie auf früheren Untersuchungen auf, bei denen sie Mischembryonen aus Zellen von Mensch und Schwein erzeugt hatten. Dabei waren nur sehr wenige menschliche Zellen in das Gewebe der Schweine integriert, vermutlich aufgrund der großen evolutionären Distanz zwischen den beiden Arten. Mit den Javaneraffen (Macaca fascicularis), wählten die Forscher nun einen näheren Verwandten und erzielten tatsächlich bessere Ergebnisse.

Die Forscher hatten jeweils 25 menschliche Stammzellen, die das Potenzial haben, sich in fast alle unterschiedlichen Zelltypen zu entwickeln, in sechs Tage alte Affen-Embryonen injiziert. Zunächst wuchsen alle 132 dieser Embryonen, nach zehn Tagen waren es noch 103. Am Ende der Studie - am Tag 19 nach der Befruchtung - lebten noch drei.

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Kurzmeldungen Lokales 16.04.2021

Ein Verletzter in Mondorf

Am Freitagmorgen kam es um 8.45 Uhr in der Route de Remich zu einem Unfall mit einer verletzten Person. Der genaue Unfallhergang ist nicht überliefert, gewusst ist aber, dass zwei Wagen kollidiert sind, wobei ein Insasse verwundet wurde. Ein Rettungswagen aus Düdelingen wurde abbestellt, die Feuerwehr aus Mondorf sicherte die Unfallstelle ab und leitete die Räumarbeiten.

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Medien: Mindestens acht Tote nach Schüssen in USA

(dpa) - Bei Schüssen in einem Paketzentrum des Logistikunternehmens Fedex in den USA sind Medienberichten zufolge mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Der Vorfall hatte sich am späten Donnerstagabend (Ortszeit) in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana ereignet.

Die Toten seien in dem Zentrum entdeckt worden, teilte die Polizei laut US-Medien mit. Mehrere Menschen würden mit Schusswunden in Krankenhäusern behandelt. Genaue Informationen über ihren Zustand lagen zunächst nicht vor. Der Schütze soll sich den Berichten zufolge selbst das Leben genommen haben. Die Polizei sei kurz vor Mitternacht zu der Lagerhalle nahe dem Flughafen der Stadt gerufen worden. Umliegende Straßen seien wegen des Polizeieinsatzes zeitweise gesperrt gewesen, schrieb John Perrine von der Indiana State Police auf Twitter.

Fedex-Sprecher Jim Masilak sagte zu CNN, es handele sich um ein „tragisches“ Ereignis. „Sicherheit ist unsere oberste Priorität, und unsere Gedanken sind bei all denen, die betroffen sind. Wir arbeiten daran, mehr Informationen zu sammeln und kooperieren mit den Ermittlungsbehörden.“

Kurzmeldungen Lokales 16.04.2021

Zwei Unfälle am Donnerstagabend

(SC) - Am Donnerstagabend kam es in Luxemburg zu zwei Unfällen. Eine Person wurde verletzt.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 17 Uhr zwischen Bettemburg und Kockelscheuer. Zwei Autos waren hier miteinander kollidiert, eine Person wurde verletzt. Einsatzkräfte aus Roeser und Bettemburg waren zur Stelle.

Auf der A6 in Richtung Arlon kam es zwischen Bridel und Capellen zu einem weiteren Unfall zwischen zwei Fahrzeugen. Einsatzkräfte aus der Hauptstadt sicherten die Unfallstelle. Verletzte gab es hier keine.

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13-Jähriger bei Polizeieinsatz in Chicago erschossen

(dpa) - Nach dem Tod eines 13-Jährigen bei einem Polizeieinsatz in Chicago hat die Bürgermeisterin der US-Metropole zur Ruhe aufgerufen. Rathauschefin Lori Lightfoot appellierte am Donnerstag (Ortszeit) an die Bürger, das Ergebnis der Untersuchung des Vorfalls abzuwarten. „Wir leben in einer Stadt, die durch eine lange Geschichte von Polizeigewalt und -fehlverhalten traumatisiert ist“, sagte Lightfoot. Wut und Schmerz über den Vorfall, bei dem Ende März der 13 Jahre alte Adam Toledo durch den Schuss eines Polizisten getötet wurde, seien daher verständlich.

US-Medien berichteten, zu dem Polizeieinsatz sei es gekommen, weil Schüsse aus der Gegend gemeldet worden seien. Toledo und ein 21-Jähriger seien vor den anrückenden Polizisten davongerannt. Die Polizei-Aufsichtsbehörde Copa veröffentlichte am Donnerstag Aufnahmen von Kameras, die die Polizisten am Körper trugen (Bodycams). Daraus geht nicht eindeutig hervor, ob Toledo zum Zeitpunkt des tödlichen Schusses selbst eine Pistole in der Hand hatte.

Polizeigewalt ist seit langem ein hitzig debattiertes Thema in den USA, vor allem in Zusammenhang mit Rassismusvorwürfen. Derzeit läuft in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd der Prozess gegen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin. Am vergangenen Sonntag erschoss eine Polizistin in Brooklyn Center im Norden von Minneapolis einen 20-jährigen Schwarzen bei einer Verkehrskontrolle. Auch infolge dieses Vorfalls kam es zu Protesten unter dem Motto „Black Lives Matter“ (auf Deutsch etwa: „Schwarze Leben sind wichtig“), die teils in Ausschreitungen mündeten. Bei dem getöteten Jugendlichen Adam Toledo handelte es sich nicht um einen Afroamerikaner.

Nach Raketenbeschuss: Israel attackiert Ziele im Gazastreifen

(dpa) - Israels Luftwaffe hat als Reaktion auf Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen mehrere Ziele in dem Palästinensergebiet attackiert. Kampfjets und Hubschrauber hätten unter anderem eine von der islamistischen Hamas betriebene Produktionsstätte für Waffen und einen Tunnel zum Schmuggeln von Waffen angegriffen, teilte das Militär in der Nacht zu Freitag über Twitter mit. „Wir werden keinerlei Bedrohung für israelische Bürger dulden“, hieß es in dem Eintrag.

Militante Palästinenser im Gazastreifen hatten zuvor eine Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. In der Grenzstadt Sderot heulten am Donnerstagabend - mit Ende des israelischen Unabhängigkeitstags - nach Angaben der israelischen Armee Warnsirenen. Ein Sprecher der Stadt teilte mit, das Geschoss sei auf offenem Gelände außerhalb von Sderot niedergegangen. Es gebe keine Berichte zu Verletzten oder Sachschäden. Israels Luftwaffe reagiert auf solche Attacken regelmäßig mit Angriffen in dem Palästinensergebiet, das von der Hamas beherrscht wird. Zuletzt hatte die Armee im März nach einem Raketenangriff Hamas-Ziele in dem Küstenstreifen beschossen.

Israel hatte 2007 eine Blockade des Gazastreifens verschärft, die inzwischen von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen die Maßnahme mit Sicherheitserwägungen. In dem von Israel streng abgeschotteten Küstengebiet leben etwa zwei Millionen Menschen unter sehr schlechten Bedingungen. Die Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft.

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Menschen verschwunden: Soldaten in Mexiko angeklagt

(dpa) - In Mexiko sind 30 Marinesoldaten angeklagt worden, weil sie für das Verschwinden zahlreicher Menschen mitverantwortlich sein sollen. Ein Bundesrichter eröffnete am Donnerstag ein Verfahren gegen sie, wie Mexikos Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Den Soldaten wird vorgeworfen, daran beteiligt gewesen zu sein, dass zwischen Februar und Mai 2018 in der Stadt Nuevo Laredo an der Grenze zu den USA eine Reihe von Menschen verschwanden.

Die UN zählte 23 Opfer, darunter drei 14-Jährige. Lokale Organisationen meldeten mehr als 50 Fälle. Nach Angaben des mexikanischen Staatspräsidenten Andrés Manuel López Obrador vom Donnerstag wurden alle Angeklagten bis auf einen, der bereits aus anderen Gründen in Gewahrsam gewesen sei, in den vergangenen Tagen festgenommen. Laut der Staatsanwaltschaft hatte es gewalttätige Auseinandersetzungen gegeben, bevor die Menschen verschwanden. Den Vereinten Nationen zufolge entführten Uniformierte ihre Opfer nachts oder im Morgengrauen, wenn diese zu Fuß oder per Auto unterwegs waren. Die näheren Umstände blieben zunächst unklar.

Nuevo Laredo liegt in einem Gebiet um die Grenze im Norden Mexikos, in dem Drogenkartelle und andere kriminelle Banden besonders stark vertreten sind und Revierkämpfe führen. Solche Gruppen haben oft Verbindungen zu Sicherheitskräften. Mexiko erlebt nach aktuellen Statistiken derzeit im Schnitt knapp 100 Morde pro Tag. Zudem gelten knapp 87.000 Menschen in Mexiko als verschwunden. Immer wieder werden Massengräber entdeckt. Nur etwa drei Prozent der in Mexiko gemeldeten Straftaten werden laut Zahlen des Thinktanks IEP aufgeklärt. Hinzu kommen viele, die gar nicht erst angezeigt werden.

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