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Nations League: FLF-Auswahl dreht Spiel gegen Aserbaidschan
Sport 3 Min. 05.09.2020 Aus unserem online-Archiv

Nations League: FLF-Auswahl dreht Spiel gegen Aserbaidschan

Vincent Thill und die Luxemburger zeigen gegen Aserbaidschan um Anton Krivotsyuk (r.) eine starke Leistung.

Nations League: FLF-Auswahl dreht Spiel gegen Aserbaidschan

Vincent Thill und die Luxemburger zeigen gegen Aserbaidschan um Anton Krivotsyuk (r.) eine starke Leistung.
Foto: sportspress.lu/Jeff Lahr
Sport 3 Min. 05.09.2020 Aus unserem online-Archiv

Nations League: FLF-Auswahl dreht Spiel gegen Aserbaidschan

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Starker Start in die Nations League: Die Fußball-Nationalmannschaft gewinnt die Auftaktpartie gegen Aserbaidschan in Überzahl.

Luxemburgs Fußball-Nationalmannschaft war besser, ließ sich trotz Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und ging am Ende als Sieger vom Platz. Die FLF-Auswahl hat das Auftaktspiel der Nations League gegen Aserbaidschan mit 2:1 gewonnen. Vor leeren Rängen spielten die Gäste am Samstagabend im Olympiastadion in Baku mehr als eine Stunde lang in Überzahl.

Die angeschlagenen Vincent Thill und Rodrigues standen beim Auswärtsspiel genauso in der Startelf wie Innenverteidiger Selimovic, der sich im Duell um den Platz neben Gerson durchsetzte.

Die Gäste starteten gut in die Partie und hätten bereits nach drei Minuten in Führung gehen können. Nach einem Pass von Olivier Thill scheiterte Deville jedoch an Torhüter Balayev.

Platzverweis nach 26 Minuten

Die FLF-Auswahl spielte mutig nach vorne und konnte mehrfach nur durch Fouls gestoppt werden. Eine Schlüsselszene der Partie gab es jedoch ausgerechnet nach einem Foul eines Luxemburgers.

Als Christopher Martins regelwidrig in den Zweikampf mit Emreli ging, verlor der Angreifer Aserbaidschans die Nerven und verpasste dem 23-Jährigen einen Tritt. Schiedsrichter Kavanagh erkannte eine Tätlichkeit und Emreli sah die Rote Karte. Ab der 26.' spielten die Luxemburger somit in Überzahl.

Die starken Gäste witterten ihre Chance und erhöhten weiter den Druck. In der 35.' musste Aserbaidschans Torhüter Balayek bei einem gefährlichen Freistoß von Olivier Thill eingreifen.


Fußball-Nationaltrainer Holtz: "Selten so eine Dominanz gesehen"
Luc Holtz ist zufrieden. Nach dem 2:1-Auswärtssieg gegen Aserbaidschan lobt der Fußball-Nationaltrainer seine Schützlinge.

Jubeln durften vor dem Halbzeitpfiff allerdings die Gastgeber. Nach einer scharfen Hereingabe von Alasgarov ließ Sheydaev FLF-Keeper Moris in der 44.' keine Chance - ein herber Rückschlag für die Luxemburger.

Die Dominanz der Gäste im ersten Durchgang wurde auch in den Statistiken deutlich. Trotz zwölf gegenüber lediglich zwei Versuchen sowie 58 Prozent Ballbesitz lagen Carlson und Co. zur Halbzeit aber mit 0:1 zurück.

Ausgleich durch Eigentor

Aserbaidschan wollte sich nach dem Seitenwechsel auf die Defensivarbeit konzentrieren, die Gäste durchkreuzten diesen Plan jedoch umgehend. Nach einem scharfen Pass von Vincent Thill unterlief dem von Barreiro bedrängten Krivotsyuk in der 48.' ein Eigentor.

Die FLF-Auswahl hatte längst noch nicht genug und wollte weiter mutig nach vorne spielen, zunächst jedoch ohne Erfolg. Holtz wechselte die beiden Offensivakteure Bensi und Sinani ein, gegen den Defensivblock der Gastgeber fanden die Luxemburger aber zunächst keine Lösung.

Die Einwechselspieler Luxemburgs feuern ihre Teamkollegen an.
Die Einwechselspieler Luxemburgs feuern ihre Teamkollegen an.
Foto: sportspress.lu/Jeff Lahr

Doch in der 72.' leistete sich der eingewechselte Nagiyev einen Aussetzer, als er eine Hereingabe Carlsons mit der Hand klärte. Referee Kavanagh entschied folgerichtig auf Elfmeter. Rodrigues schnappte sich den Ball und verwandelte eiskalt zum 2:1.

Erst nach dem zweiten Gegentreffer agierte Aserbaidschan offensiver. FLF-Schlussmann Moris wurde allerdings nicht mehr gefordert. Stattdessen hatten die Gastgeber Glück, weil Bensi in der 90.' am Pfosten scheiterte. Als die Partie wenige Minuten später abgepfiffen wurde, waren die jubelnden Luxemburger im leeren Olympiastadion nicht zu überhören.

Das nächste Nations-League-Duell findet bereits am Dienstag statt. Dann treffen die Luxemburger im Stade Josy Barthel (Anpfiff um 20.45 Uhr) auf Montenegro.

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