Nationales Fußballstadion zwischen Kockelscheuer und Ban de Gasperich
(LW) - Das nationale Fußballstadion wird zwischen Kockelscheuer und Ban de Gasperich gebaut. Das gaben die hauptstädtische Bürgermeisterin Lydie Polfer, Sportminister Romain Schneider sowie Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister François Bausch auf einer Pressekonferenz am Freitag bekannt.
Die Grundstücke, auf denen das neue Stadion gebaut wird, gehören seit Kurzem der Gemeinde Luxemburg und liegen in Höhe des Post-Verwaltungsgebäudes auf Cloche d'Or, allerdings auf der gegenüberliegenden Autobahnseite. Laut Polfer sei das Projekt noch nicht fertig, doch wollte man den Spekulationen um einen möglichen Standort ein Ende setzen. Was den Kostenpunkt anbelangt, so geht die Rede von 30 Millionen Euro.
Extrakosten werden keine anfallen. Das Grundstück gehörte einem Privatmann, der von der Gemeinde Luxemburg ein anderes Grundstück in Cessingen erhielt.
Nicht nur Fußball-, sondern auch Rugbystadion
Von der Größe her soll das neue Fußballstadion dieselben Maße haben wie das Vorprojekt des Stade Josy Barthel. Doch nicht nur die Fußballer sollen in diesem Stadion ein neues Zuhause bekommen, sondern auch die Rugbyspieler. Das Velodrom wird jedoch definitiv nicht in der Nähe des Stadions gebaut. Wann der Bau beginnen soll, ist noch nicht gewusst.
Das Stade Josy Barthel, das ursprünglich renoviert werden sollte, bleibt solange stehen, bis das neue Stadion fertig gebaut ist. Anschließend soll es einem Gebäudekomplex weichen. "Die Sicherheit, Technik und die Parkmöglichkeiten haben gegen das Stade Josy Barthel gesprochen", so Schneider.
Bausch: "Öffentlichen Transport nutzen"
Wie gelangt man denn künftig am besten zum Stadion? Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister Bausch erklärte, dass die Zuschauer den öffentlichen Transport nutzen sollten. Eine Autobahnausfahrt, die zum Stadion führt, ist jedenfalls nicht vorgesehen.