Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Nationales Fußballstadion zwischen Kockelscheuer und Ban de Gasperich
Sport 1 14.02.2014

Nationales Fußballstadion zwischen Kockelscheuer und Ban de Gasperich

Neuer Standort an der Autobahn: Am oberen Bildrand ist das Post-Gebäude zu erkennen, darunter der Contournement und der künftige Stadionneubau.

Nationales Fußballstadion zwischen Kockelscheuer und Ban de Gasperich

Neuer Standort an der Autobahn: Am oberen Bildrand ist das Post-Gebäude zu erkennen, darunter der Contournement und der künftige Stadionneubau.
Plan: Arlette Feierstein
Sport 1 14.02.2014

Nationales Fußballstadion zwischen Kockelscheuer und Ban de Gasperich

Das nationale Fußballstadion wird zwischen Kockelscheuer und Ban de Gasperich gebaut. Kostenpunkt: Rund 30 Millionen Euro. Baubeginn: Noch ungewiss.

(LW) - Das nationale Fußballstadion wird zwischen Kockelscheuer und Ban de Gasperich gebaut. Das gaben die hauptstädtische Bürgermeisterin Lydie Polfer, Sportminister Romain Schneider sowie Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister François Bausch auf einer Pressekonferenz am Freitag bekannt. 

Die Grundstücke, auf denen das neue Stadion gebaut wird, gehören seit Kurzem der Gemeinde Luxemburg und liegen in Höhe des Post-Verwaltungsgebäudes auf Cloche d'Or, allerdings auf der gegenüberliegenden Autobahnseite.  Laut Polfer sei das Projekt noch nicht fertig, doch wollte man den Spekulationen um einen möglichen Standort ein Ende setzen. Was den Kostenpunkt anbelangt, so geht die Rede von 30 Millionen Euro.

Extrakosten werden keine anfallen. Das Grundstück gehörte einem Privatmann, der von der Gemeinde Luxemburg ein anderes Grundstück in Cessingen erhielt.

Nicht nur Fußball-, sondern auch Rugbystadion

Von der Größe her soll das neue Fußballstadion dieselben Maße haben wie das Vorprojekt des Stade Josy Barthel. Doch nicht nur die Fußballer sollen in diesem Stadion ein neues Zuhause bekommen, sondern auch die Rugbyspieler. Das Velodrom wird jedoch definitiv nicht in der Nähe des Stadions gebaut. Wann der Bau beginnen soll, ist noch nicht gewusst.

Das Stade Josy Barthel, das ursprünglich renoviert werden sollte, bleibt solange stehen, bis das neue Stadion fertig gebaut ist. Anschließend soll es einem Gebäudekomplex weichen. "Die Sicherheit, Technik und die Parkmöglichkeiten haben gegen das Stade Josy Barthel gesprochen", so Schneider.

Bausch: "Öffentlichen Transport nutzen"

Wie gelangt man denn künftig am besten zum Stadion? Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister Bausch erklärte, dass die Zuschauer den öffentlichen Transport nutzen sollten. Eine Autobahnausfahrt, die zum Stadion führt, ist jedenfalls nicht vorgesehen.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Nationales Fußballstadion: Klarheit gibt es am Freitagmorgen
Eigentlich war der Umbau des Stade Josy Barthel zu einem modernen Fußballstadion schon beschlossene Sache – bis Bürgermeisterin Lydie Polfer einen anderen Standort ins Spiel brachte. Den neuesten Stand der Dinge erfährt die Öffentlichkeit am Freitagmorgen.
Aus dem Stade Josy Barthel soll ein nationales Fußballstadion werden - oder doch nicht?
Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.