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Nach Sieg in Rotterdam: Muller: "Ich spielte von Beginn an aggressiv"
Sport 1 2 Min. 12.02.2015 Aus unserem online-Archiv

Nach Sieg in Rotterdam: Muller: "Ich spielte von Beginn an aggressiv"

Sport 1 2 Min. 12.02.2015 Aus unserem online-Archiv

Nach Sieg in Rotterdam: Muller: "Ich spielte von Beginn an aggressiv"

Es ist eine kleine Sensation. Gilles Muller hat beim ATP-Tennisturnier in Rotterdam die Nummer elf der Welt, den Bulgaren Grigor Dimitrov, bezwungen. Gewohnt bodenständig analysierte das Luxemburger Tennisass anschließend die Partie.

(LW) - Es ist eine kleine Sensation. Gilles Muller (ATP 37) hat beim Tennisturnier in Rotterdam (NL/Hartplatz/1,6 Millionen Euro) die Nummer elf der Welt, den Bulgaren Grigor Dimitrov, in zwei Sätzen mit 6:2, 7:6 (10:8) bezwungen. "Ich denke, ich habe ein gutes Spiel abgeliefert. Im ersten Satz agierte ich von Beginn an sehr agressiv und merkte, dass diese Spielweise Dimitrov verkrampfen ließ", erklärte Muller den Beginn der Partie.

Der Luxemburger Sportler des Jahres setzte gleich im ersten Satz ein Ausrufezeichen, als er mit 4:0 in Führung ging und sich den Satzsieg nicht mehr nehmen ließ: "Ich habe ihn nicht in den Rhythmus kommen lassen und selbst nur wenige Fehler gemacht. Dieser erste Satz verlief für mich sehr ruhig. Der Satzsieg ist verdient, da ich zu dem Zeitpunkt der stärkere von uns beiden war."

Im zweiten Durchgang stellte der Bulgare, der mit der Nummer zwei der Frauen-Weltrangliste Maria Sharapova (RUS) liiert ist, "Mulles" vor größere Probleme. Der Luxemburger konnte sein dominantes Spiel, das er im ersten Satz zeigte, nicht mehr so durchziehen. "Es war kompliziert, Dimitrov spielte nun stärker auf. Ich hatte Probleme mit seinen Returns und musste mich anstrengen, um seine Breakbälle abzuwehren", analysierte Muller den Beginn des zweiten Satzes. Ganze vier Breakbälle konnte sich der Bulgare herausspielen, allerdings nutzte er keinen davon.

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"Gegen Ende des Satzes hätte ich selbst eigentlich ein Break erreichen müssen, was mir allerdings nicht gelang. Er packte nun in den wichtigen Momenten richtige Wunderschläge aus. Zu dem Zeitpunkt war ich etwas frustriert", erklärte der Luxemburger die enge Partie. Muller ließ sich allerdings nicht beirren, beim Stand von 5:6 wehrte er gar einen Satzball Dimitrovs bei eigenem Aufschlag ab.

Anschließend kam es zum Tiebreak, und "Mulles" packte wieder die Nerven aus Stahl aus, die ihm in dieser Saison bereits zum zwölften Triumph im 16. Tiebreak führten. Eine starke Bilanz. Dabei musste das Tennisass aus dem Großherzogtum allerdings zittern. Gleich mehrmals wehrte er Satzbälle Dimitrovs ab: "Ich bin ruhig geblieben. Beim Stand von 8:8 hatte ich dann etwas Glück (Muller gewann den Punkt mit einem Netzroller, d. Red.), den anschließenden Matchball konnte ich dann auch gleich nutzen."

Im Viertelfinale trifft Muller nun entweder auf den Schweizer Stan Wawrinka, Nummer acht der Weltrangliste, oder den Spanier Guillermo Garcia-Lopez (27). Während sich diese beiden am Donnerstag gegenüberstehen, kann Muller den Tag zum Ausruhen nutzen, bevor er am Freitag im Viertelfinale erneut aufschlägt.


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