Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Nach 15 Jahren Profi: Fränk Schleck beendet Karriere
Sport 04.08.2016 Aus unserem online-Archiv

Nach 15 Jahren Profi: Fränk Schleck beendet Karriere

Fränk Schleck bestreitet am 1. Oktober sein letztes Rennen.

Nach 15 Jahren Profi: Fränk Schleck beendet Karriere

Fränk Schleck bestreitet am 1. Oktober sein letztes Rennen.
Foto: Chris Karaba
Sport 04.08.2016 Aus unserem online-Archiv

Nach 15 Jahren Profi: Fränk Schleck beendet Karriere

Kevin ZENDER
Kevin ZENDER
Fränk Schleck gab am Donnerstagabend in Rio etwas überraschend sein Karriereende bekannt. Nach der Lombardei-Rundfahrt wird der 36-Jährige seine aktive Karriere beenden.

(kev/LS) - Nach 15 Jahren im Profigeschäft beendet Fränk Schleck nach dieser Saison seine Karriere. Der 36-Jährige gab dies auf einer Pressekonferenz am Donnerstagabend in Rio bekannt.

"Ich will euch mitteilen, dass meine Karriere am Jahresende zu Ende sein wird. Luxemburg hat mir in den ersten Jahren meiner Karriere sehr viel gegeben. Der Verband und das COSL haben mir stets viele Türen geöffnet. Ich will etwas davon zurückgeben und daher habe ich beschlossen, als Erstes der Luxemburger Presse und den Luxemburgern im Allgemeinen mitzuteilen, dass ich meine Laufbahn beenden werde. Ich wollte dies gerade hier bei Olympia tun, wo ich mein Land vertreten kann.

Es ist ein ganz spezieller Augenblick, der für mich sehr emotional ist. Ich bin aber froh, dass ich selbst diese Entscheidung für mich nehmen kann. Ich war viele Jahre Profi, in denen ich quasi immer unterwegs war. Ich will vor diesem Hintergrund das Rennen am Samstag natürlich nicht vernachlässigen. Es wäre natürlich ein Traum, wenn ich es gewinnen würde.

Danach steht für mich noch die Lombardei-Rundfahrt an, was definitiv mein letztes Rennen sein wird. Was ich kommendes Jahr machen werde, will ich jetzt noch nicht sagen", so der Mondorfer, dessen Bruder Andy der Pressekonferenz auch beiwohnte.

Er wolle jetzt mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. "Wenn man Vater von zwei Kindern ist, fällt es einem immer schwerer, während Wochen im Ausland zu weilen. Ich war 200 Tage im Jahr nicht zu Hause. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen und ich habe diese nicht von heute auf morgen getroffen. Nun benötige ich eine neue Herausforderung, auch wenn ich zunächst etwas Abstand gewinnen will", meinte der Profi des Teams Trek-Segafredo.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema