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Mutsch verkauft sich am besten
Mario Mutsch spielt seit dieser Saison in St. Gallen.

Mutsch verkauft sich am besten

Foto: Fernand Konnen
Mario Mutsch spielt seit dieser Saison in St. Gallen.
Sport 2 Min. 11.01.2013

Mutsch verkauft sich am besten

Wie begehrt sind die Trikots der Luxemburger Auslandsprofis, die in einer höchsten Spielklasse Europas auflaufen? Wir haben nachgefragt.

(jot) - Drei Luxemburger Fußballprofis laufen zurzeit in einer höchsten Spielklasse in Europa auf. Sowohl Aurélien Joachim (Willem II Tilburg), Mario Mutsch (FC St. Gallen) als auch Lars Gerson (Norköpping) nehmen in ihren Vereinen eine entscheidende Rolle ein. Doch wie groß sind eigentlich die Chancen bei einem Stadionbesuch auf eines der Trikots der Luxemburger Profis zu stoßen?

Die größten Chancen bestehen bei Mutsch. Das Trikot von St. Gallen mit dem Namen des Luxemburger Rechtsverteidigers und seiner Nummer 19 wurde insgesamt über 200 Mal verkauft. Patricia Loher, Sportchefin beim „St. Galler Tagblatt“, beschreibt den Stellenwert von Mutsch wie folgt: „Mutsch ist ein Spieler, der über 90' das Spielfeld beackert. Dies schätzen die Zuschauer. Er wird mit dem Höhenflug von St. Gallen assoziiert. Die Anhänger sind der Meinung, dass er ein sehr guter Transfer war. Um Publikumsliebling zu werden, spielt er aber noch nicht lange genug in St. Gallen“, so Loher, die auf die Vorzüge von Mutsch eingeht: „Er spricht sehr gut Deutsch. Zudem gibt er in den Interviews nicht nur Floskeln von sich, sondern fällt auch mit tiefgründigen Aussagen auf.“ 

Joachim punktet auf Facebook

Über große Popularität verfügt wie Mutsch auch Joachim. Dies wird schon alleine auf seiner Facebook-Seite ersichtlich. Rund 1050 Personen haben seine offizielle Fanpage bereits „geliked“. Als Joachim vor rund einer Woche postete, dass er sich mit seiner Mannschaft im Trainingslager im türkischen Belek befindet, bekam er immerhin 101 „Likes“. Als Mittelstürmer kann sich der Spieler, der die Nummer neun trägt, natürlich auch ein bisschen besser in Szene setzen als beispielsweise Mutsch, der sich als rechter Verteidiger in erster Linie in den Dienst der Mannschaft stellt. Bislang wurden rund 20 Trikots von Joachim verkauft. „Wir verkaufen die meisten Trikots ohne Beflockung“, erklärt Marketingchefin Paulien Heerius.

Eher bescheiden wurden bislang die Trikots von Lars Gerson verkauft. Nur zwei Mal ging die Nummer zwölf in der vergangenen Saison über die Theke. „Leider verkaufen wir im Allgemeinen nicht viele Trikots mit dem Namen von Spielern“, gibt man dann auch in Norköpping zu. Mit 8 000 Zuschauern im Schnitt herrscht aber dennoch eine richtige Fankultur vor, wie Gerson bestätigt: „Die Stimmung im Stadion ist gut. Eine der Seitentribünen im Stadion ist fast immer komplett mit eingefleischten Anhängern von uns gefüllt“, so Gerson.