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Muller entscheidet Krimi für sich
Sport 07.08.2016 Aus unserem online-Archiv
Olympisches Tennisturnier

Muller entscheidet Krimi für sich

Gilles Muller setzte sich in der spannenden Partie durch.
Olympisches Tennisturnier

Muller entscheidet Krimi für sich

Gilles Muller setzte sich in der spannenden Partie durch.
Foto: Fabrizio Munisso
Sport 07.08.2016 Aus unserem online-Archiv
Olympisches Tennisturnier

Muller entscheidet Krimi für sich

Daniel WAMPACH
Daniel WAMPACH
Gilles Muller hat den Polen Jerzy Janowicz in der ersten Runde des Olympischen Tennisturniers bezwungen. Die Entscheidung fiel im Tiebreak.

(DW) - Gilles Muller (Weltranglistenposition: 37) hat beim Olympischen Tennisturnier in Rio einen wahren Krimi nach 2.29' für sich entschieden. In der ersten Runde bezwang er den Polen Jerzy Janowicz (174) in drei Sätzen mit 5:7, 6:1, 7:6 (12:10). Der dritte Satz ging in den Tiebreak und dauerte insgesamt 72'.

In der zweiten Runde trifft Muller auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, Neunter der Weltrangliste.

Der erste Satz begann für Muller nahezu perfekt. Nachdem er seinen eigenen Aufschlag durchbrachte, setzte Muller ein Break, um dann wiederum souverän zum 3:0 zu punkten. Doch dann drehte Janowicz auf, mit einem Break glich er zum 4:4 auf.

Beim Stand von 5:5 sollte es besonders spannend werden: Der Luxemburger wehrte zunächst drei Breakbälle ab, den vierten konnte sein Gegner dann verwerten. Seinen Service brachte Janowicz dann durch, um den ersten Satz (48' Spielzeit) mit 7:5 für sich zu entscheiden.

Im zweiten Satz trat der Luxemburger Linkshänder souverän an. Genau wie im ersten Satz ging er mithilfe eines Breaks mit 3:0 in Führung, ein weiteres Break (5:1) sicherte ihm nach 29' den Satzsieg.

Im dritten Durchgang brachten beide Spieler ihren Aufschlag zunächst durch, bis Muller ein Break zum 4:3 setzte. Doch gleich im darauffolgenden Spiel musste die Nummer 37 der Weltrangliste gleich ein Rebreak hinnehmen. So ging es im Entscheidungssatz in den Tiebreak.

Muller geriet mit 0:2 in Rückstand, konnte aber zum 4:4 ausgleichen. Was folgte, war ein wahrer Krimi: Muller hatte drei Matchbälle, Janowicz deren zwei. Beim Stand von 10:10 schaffte der Luxemburger das entscheidende Minibreak, um seinen vierten Matchball anschließend zu verwandeln.

Ein Porträt von Gilles Muller lesen Sie hier.


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