Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Messi will weg - am liebsten zum Nulltarif
Sport 2 Min. 25.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Messi will weg - am liebsten zum Nulltarif

Lionel Messi ist seit 20 Jahren beim FC Barcelona.

Messi will weg - am liebsten zum Nulltarif

Lionel Messi ist seit 20 Jahren beim FC Barcelona.
Foto: dpa
Sport 2 Min. 25.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Messi will weg - am liebsten zum Nulltarif

Diese Nachricht sorgte in Barcelona für Riesen-Getöse: Lionel Messi will ablösefrei weg.

(dpa) - Weltfußballer Lionel Messi will den FC Barcelona nach 20 Jahren ablösefrei verlassen. Entsprechende Berichte der TV-Sender TyC Sports und Fox Sports in Messis Heimat Argentinien seien inzwischen vom Club auf Anfrage bestätigt worden, berichteten am späten Dienstagabend die katalanische Fachzeitung „Mundo Deportivo“, so etwas wie ein Hausblatt von Barça, und die Nachrichtenagentur AP. Der Verein habe vom 33-Jährigen ein offizielles Schreiben erhalten, hieß es.

Messi habe geschrieben, er wolle eine Klausel in seinem Vertrag ziehen, durch die er am Ende jeder Saison einseitig kündigen könne, hieß es. Ein Giganten-Streit ist wohl vorprogrammiert, denn es gibt ein Problem: Die Frist zur Aktivierung der Klausel ist aus Sicht des Vereins für die abgelaufene Spielzeit bereits im Juni abgelaufen, schreiben „Mundo Deportivo“ und auch andere Medien. Messi sei derweil der Ansicht, die Frist müsse verlängert werden, weil auch die Saison wegen der Corona-Zwangspause verlängert worden sei.

Seit 2004 beim FC Barcelona

Der Mann aus Rosario ist seit zwei Jahrzehnten bei den Blaugrana. Dem Profiteam des FC Barcelona gehört er bereits seit 2004 an. Er ist somit der dienstälteste Spieler des Clubs. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni nächsten Jahres. Die im Vertrag festgeschriebene Ablöseklausel beträgt laut Medien 700 Millionen Euro. Ob diese von den angeblich interessierten europäischen Top-Clubs wie Manchester City, Juventus Turin, Paris SG oder Inter Mailand bezahlt werden kann, ist - zumal in Pandemie-Zeiten - mehr als zweifelhaft.

TyC Sports berichtete, der sechsmalige Weltfußballer habe sich nach einem Gespräch mit dem neuen Barça-Coach Ronald Koeman zum Weggang entschieden. Der Verein habe dem Spieler bereits mitgeteilt, dass er diese Entscheidung nicht allein treffen könne. Am vergangenen Donnerstag hatte bereits der katalanische Privatsender RAC1 versichert, dass sich Messi mit Abwanderungsgedanken trage. Eine öffentliche Stellungnahme des Profis gab es zu diesem Thema bisher nicht.


Barcelona's Argentinian forward Lionel Messi (R) reacts after Bayern Munich's second goal during the UEFA Champions League quarter-final football match between Barcelona and Bayern Munich at the Luz stadium in Lisbon on August 14, 2020. (Photo by Manu Fernandez / POOL / AFP)
Acht-Tore-Gala: Bayern führen den FC Barcelona vor
Der FC Bayern steht im Halbfinale der Champions League. In einem historischen Spiel führten die Münchener schon nach 45 Minuten mit 4:1 gegen den FC Barcelona.

Barcelona erlebte die erste Saison ohne jeden Titelgewinn seit der Spielzeit 2007/08. In Katalonien spricht man von einer der schlimmsten Krisen der Clubgeschichte - die durch die Wechselabsichten von Messi sicher noch weiter zugespitzt werden wird. Dabei hatte Koeman bei seiner Präsentation in Barcelona erklärt, er wolle um Messi ein neues Team aufbauen. Der Argentinier sei immer noch der beste Spieler der Welt, sagte der 57 Jahre alte Niederländer. Vereinsboss Josep Bartomeu hatte die Gerüchte um einen Messi-Weggang jüngst energisch zurückgewiesen.

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Nach zuletzt starken Leistungen hatten die FLF-Spieler im Videospiel FIFA 20 auf gute Ratings gehofft, doch der Hersteller macht den Luxemburgern einen Strich durch die Rechnung.
Vincent Thill (Luxemburg #10) Freisteller, Einzelbild, Aktion, Ganzkörper

/ Fussball, UEFA EM-Qualifikation 2020, Saison 2019-2020, Gruppe B, European Qualifiers / 10.09.2019 /
Luxemburg - Serbien (Luxembourg vs Serbia) / 
Stade Josy Barthel, Luxemburg /
Foto: Ben Majerus
Einen Schock wie beim Weggang des Brasilianers Neymar will der FC Barcelona nicht ein zweites Mal erleben. Die Katalanen schlossen daher mit Lionel Messi einen neuen Vertrag, der ein Abwerben quasi unmöglich machen soll.
Barcelona's Argentinian forward Lionel Messi controls the ball in front of Valencia's Spanish defender Jose Luis Gaya Pena and Valencia's Brazilian defender Gabriel Paulista during the Spanish league football match Valencia CF and FC Barcelona at Mestalla stadium in Valencia on November 26,2017 / AFP PHOTO / JOSE JORDAN