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Messi vertragslos, Cristiano Ronaldo auf dem Sprung
Sport 2 Min. 01.07.2021 Aus unserem online-Archiv
Heißer Transfersommer

Messi vertragslos, Cristiano Ronaldo auf dem Sprung

Lionel Messi bestreitet derzeit mit Argentinien die Copa America.
Heißer Transfersommer

Messi vertragslos, Cristiano Ronaldo auf dem Sprung

Lionel Messi bestreitet derzeit mit Argentinien die Copa America.
Foto: AFP
Sport 2 Min. 01.07.2021 Aus unserem online-Archiv
Heißer Transfersommer

Messi vertragslos, Cristiano Ronaldo auf dem Sprung

Die beiden seit Jahren besten Fußballer stehen vor einer ungewissen Zukunft. Die Gerüchteküche brodelt.

(sid) - Als Lionel Messi am Donnerstag in seinem Hotelbett in Brasilien aufwachte, war der Zauberfußballer aus Argentinien erstmals seit 17 Jahren arbeitslos. Oder genauer: ohne Arbeitgeber.

Weil sein Vertrag beim FC Barcelona pünktlich zum 1. Juli auslief, schossen prompt die Spekulationen ins Kraut. Ganz ähnlich ergeht es derzeit Cristiano Ronaldo, Dortmunds Jadon Sancho ist sogar schon weg. Kein Zweifel: Der Transfer-Sommer wird langsam heiß.

Vor allem um Messi ranken sich die wildesten Gerüchte. Schon vor einem Jahr wollte der sechsmalige Weltfußballer Barça den Rücken kehren. Jetzt kann er den Club, dessen Trikot er seit seinem 13. Lebensjahr ohne Unterbrechung trägt, ablösefrei verlassen - mit 34 Jahren. Manchester City und Paris SG sollen Interesse haben, auch ein Ausklingen der Karriere in den USA ist denkbar.


(FILES) In this file photo taken on March 01, 2020, Barcelona's Argentine forward Lionel Messi smiles during the Spanish League football match between Real Madrid and Barcelona at the Santiago Bernabeu stadium in Madrid. - Lionel Messi said on September 4, 2020 that he will stay at Barcelona, insisting he could never go to court against "the club of his life". (Photo by GABRIEL BOUYS / AFP)
Messi bleibt beim FC Barcelona
Lionel Messi wird den FC Barcelona nun doch nicht verlassen. "Ich will keinen Krieg vor Gericht", erklärte der Weltfußballer.

Von Barça und Messi gab es bis Mitternacht keine Aussage über den Status quo. Das vorerst fehlende Gehalt auf seinem Konto dürfte der Multi-Millionär indes verschmerzen.

Barça-Präsident Joan Laporta hatte zuletzt erklärt, der neue Vertrag sei „noch nicht fertig“, die Verhandlungen liefen aber gut. Messi, der am Samstag bei der Copa America mit Argentinien im Viertelfinale auf Ecuador trifft, strebt einen Zwei-Jahres-Vertrag bei Barça an. Oder eben einen Abschied.

Wilde Gerüchte umranken derzeit auch Messis ewigen Rivalen Cristiano Ronaldo. Nach dem EM-Aus mit Portugal hat sich CR7 in den Urlaub verabschiedet. Doch laut „Gazzetta dello Sport“ wird er danach vielleicht nicht mehr für Juventus Turin spielen. Nach drei Jahren bei Juve wolle der Club seinen Großverdiener von der Gehaltsliste streichen.

Mbappé vor Absprung?

Den Portugiesen gibt es demnach sogar zum Schnäppchenpreis: Für 29 Millionen Euro sei Cristiano Ronaldo, der 2018 für stolze 117 Millionen von Real Madrid gekommen war, zu haben. Sein Vertrag in Turin läuft noch bis 2022. Aber wohin könnte es den 36-Jährigen ziehen? Paris, Manchester United, sein Ex-Club Sporting Lissabon - die Spekulations-Liste ist auch hier lang.


ARCHIV - 10.02.2019, Spanien, Bilbao: Lionel Messi vom FC Barcelona im Einsatz während des Fußballspiels der spanischen Primera División zwischen Athletic Bilbao und dem FC Barcelona im San Mames-Stadion. (zu dpa "Lionel Messi will FC Barcelona nach 20 Jahren verlassen") Foto: Ion Alcoba Beitia/gtres/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Drei Alternativen für Messi
Lionel Messi möchte seine Zelte beim FC Barcelona abbrechen. Drei Vereine könnten sich seine Dienste sichern.

Gut möglich also, dass der Transfermarkt bald mit etlichen Millionen geflutet wird. Das meiste Geld des gesamten Sommers bringt aber wohl Jadon Sancho. Borussia Dortmund und Manchester United einigten sich am Donnerstag auf einen Transfer, mindestens 85 Millionen Euro wird der englische Traditionsclub für den 21-Jährigen zahlen. Ob da noch Geld für Cristiano Ronaldo übrig ist?

Auch im zweiten Corona-Sommer in Folge wird also nicht gegeizt bei den europäischen Topclubs. Ein weiterer Mega-Transfer bahnt sich zudem in Frankreich an: Kylian Mbappé wird laut der Zeitung „L'Equipe“ seinen 2022 auslaufenden Vertrag in Paris derzeit nicht verlängern. Will PSG also Geld für seinen 180-Millionen-Mann, muss der Club seinen Star noch in diesem Sommer verkaufen. Es bleibt heiß.

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