Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Matthieu Osch: "Der größte Erfolg meiner Ski-Karriere"
Sport 19.02.2021

Matthieu Osch: "Der größte Erfolg meiner Ski-Karriere"

Weltmeister Mathieu Faivre feiert mit Silber-Gewinner Luca De Aliprandini (r.).

Matthieu Osch: "Der größte Erfolg meiner Ski-Karriere"

Weltmeister Mathieu Faivre feiert mit Silber-Gewinner Luca De Aliprandini (r.).
Foto: AFP
Sport 19.02.2021

Matthieu Osch: "Der größte Erfolg meiner Ski-Karriere"

Jan MORAWSKI
Jan MORAWSKI
Bei der Weltmeisterschaft der Skifahrer gewinnt ein Franzose überraschend im Riesenslalom. Der einzige Luxemburger fährt sehr gut mit.

Der Luxemburger Matthieu Osch hat bei der Weltmeisterschaft der Skifahrer im italienischen Cortina d'Ampezzo einen großen Erfolg gefeiert. Mit einer Gesamtzeit von 2'52''50 fuhr der 21-Jährige am Freitag unter 60 Teilnehmern auf Rang 31.

„Es war mega cool, ich bin sehr zufrieden“, sagte Osch nach dem Hauptrennen, für das er sich am Donnerstag qualifiziert hatte. „Das ist auf jeden Fall der größte Erfolg meiner Ski-Karriere.“ Auf schwieriger Piste, die vor allem im oberen Teil vereist war, erwischte der Luxemburger die Schlüsselstellen gut. „Sogar die Besten hatte ihre Schwierigkeiten“, erklärt er.

Tatsächlich hatte das Podium einige Überraschungen parat: Weil Topfavorit Alexis Pinturault (F) als Schnellster im ersten Lauf im zweiten Durchgang nach einem Sturz ausschied und andere Favoriten ebenso patzten, fuhren drei Außenseiter ganz nach vorne.

Pinturaults Landsmann Mathieu Faivre (2'37''52) holte nach dem Parallel-Event seine zweite Goldmedaille. Silber ging an Luca de Aliprandini (auf 0''63) aus Italien vor dem österreichischen Kombinations-Weltmeister Marco Schwarz (0''87).


22.02.2018, Südkorea, Pyeongchang, Olympia, Ski alpin, Slalom, Herren, 1. Durchgang im Yongpyong Alpin-Zentrum. Matthieu Osch aus Luxemburg in Aktion. Foto: Michael Kappeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Matthieu Osch: Mit neuen Ski zum guten Gefühl
Skirennfahrer Matthieu Osch kämpft im neuen Jahr um die Olympia-Qualifikation. Dabei kommt er gerade erst von der Armee zurück.

„Ich war sogar nur eine Zehntelsekunde von den Top 30 entfernt“, erzählt Osch, „aber diese Zeit habe ich im zweiten Durchgang bei einem kleinen Fehler liegengelassen“. Die Freude kann diese Tatsache jedoch nicht trüben. „Ich bin froh, dass ich die Piste so gut meistern konnte.“

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter und abonnieren Sie unseren Newsletter.