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Matchball für den Meister
Sport 3 Min. 13.05.2018

Matchball für den Meister

David Turpel (l.) und seine Teamkollegen vom F91 könnten am Sonntagabend bereits den Meistertitel feiern.

Matchball für den Meister

David Turpel (l.) und seine Teamkollegen vom F91 könnten am Sonntagabend bereits den Meistertitel feiern.
Foto: Yann Hellers
Sport 3 Min. 13.05.2018

Matchball für den Meister

Tage der Entscheidung in der BGL Ligue: Am vorletzten Spieltag der Saison kann Spitzenreiter Düdelingen allein aus eigener Kraft den Meistertitel sichern. Im Abstiegskampf ist noch immer vieles offen, doch Strassen und Rosport schöpfen neue Hoffnung.

(AW) - Der 25. Spieltag der BGL Ligue findet in Etappen statt. Nachdem Fola das Europacupticket wohl schon am Donnerstag beim 7:1 gegen Rodange sicherte, spielten US Esch und Mondorf am Freitag. Die fünf Partien des Sonntags beginnen ebenfalls teilweise zeitlich versetzt.

Düdelingen könnte vor dem Anpfiff der eigenen Partie am Abend schon als Meister feststehen, falls Niederkorn zuvor in Hostert nicht gewinnt. Strassen und RM Hamm Benfica wissen vor ihrem Spiel auch schon, wie die Konkurrenz im Abstiegskampf abgeschnitten hat.

Differdingen – F91

In der Vorsaison waren die beiden Mannschaften um diese Zeit noch erbitterte Kontrahenten im Titelkampf. Diesmal ist die Ausgangssituation eine komplett andere. Düdelingen hat fünf Punkte Vorsprung vor Verfolger Niederkorn und wäre mit einem Sieg zum 14. Mal Luxemburger Meister, während Differdingen seine Saisonziele verfehlt hat. „Wir wissen, dass wir am vorletzten Spieltag alles selbst regeln können und nicht auf andere zu schauen brauchen. Auch wenn wir das Ergebnis von Niederkorn schon vor unserem Spiel erfahren, gilt dann die Konzentration unserer eigenen Partie“ , sagt F91-Trainer Dino Toppmöller.

Differdingen hat die Chance, über den Pokal in den Europacup zu kommen, am Mittwoch verspielt. In der Liga ist der Rückstand auf Fola nicht mehr aufzuholen. Trainer Dan Theis appelliert an das Ehrgefühl seiner Spieler: „Jetzt geht es um Stolz. Am Sonntag müssen sich die Spieler für den Verein und für ihren Präsidenten zerreißen.“

Hostert – Niederkorn

Ähnlich wie zuletzt beim 5:2 in Rosport will Niederkorn bis zum Ende der Saison kämpfen. „Wir spielen um zu gewinnen, unabhängig davon, ob wir noch Meister werden können oder nicht. Wir wollen diese Saison positiv beenden“, meint Mittelfeldspieler Olivier Thill vor der Partie in Hostert: „Wir bleiben professionell und wir werden Düdelingen den Titel auch nicht schenken. Wir waren die ganze Saison nahe dran.“ Der Tabellensiebte Hostert kann frei aufspielen und bereits jetzt stolz auf das Erreichte sein. Der Klassenerhalt war früh gesichert, zudem steht der Aufsteiger erstmals in der Vereinsgeschichte im Pokalfinale.

Titus Petingen – Jeunesse

Nachdem Konkurrent Fola nun so eindrucksvoll vorgelegt hat, hat Jeunesse nur noch theoretische Chancen auf das Erreichen des dritten Tabellenranges und einen Platz im internationalen Geschäft. „Wir wollen die beiden noch ausstehenden Spiele gewinnen und Platz vier sichern. Leider ist es dann eben so, dass der vierte Platz erstmals seit langem nicht für die Teilnahme am europäischen Wettbewerb reicht“, sagt Trainer Marc Thomé. Immerhin habe man sich dann im Vergleich zu Vorsaison, als Jeunesse Achter wurde, deutlich verbessert. Gegner Titus Petingen hofft nach zwei Niederlagen ebenfalls auf einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Strassen – RM Hamm Benfica

RM Hamm Benfica hatte in der Hinrunde positiv überrascht, doch nach einer Negativserie mit nur acht Punkten in der Rückrunde ist der Klassenerhalt für die Mannschaft von Trainer Dan Santos noch immer nicht gesichert. Womöglich ändert sich das aber schon vor dem Spiel in Strassen, das erst zwei Stunden nach dem der Rosporter beginnt. Sollte Rosport nicht gewinnen, wäre RM Hamm Benfica gerettet. „Wir brauchen noch einen Punkt. Strassen hatte um die Verlegung gebeten. Ich war einverstanden, weil mir der spätere Anstoß wegen meines Trainerlehrgangs entgegenkommt. Aber ich gehe immer in Spiele, um sie zu gewinnen“, erklärt Santos. Strassen hat einen Punkt Abstand zum Barrageplatz. „Vor dem Anpfiff kennen wir die Ergebnisse unserer Konkurrenten. Aber das ändert nichts an unserer Ausgangslage. Wir müssen das Spiel gegen RM Hamm Benfica gewinnen. Wir haben also eine schwere Aufgabe vor der Brust und versuchen, sie zu lösen“, so Trainer Roland Schaack.

Racing – Rosport

Durch die hohe Niederlage von Rodange ist Rosport wieder auf den Barrageplatz gerückt. Mit einem Erfolg im Spiel beim Racing kann die Mannschaft von der Sauer den direkten Konkurrenten abschütteln. „Jetzt liegt es an uns. Wenn wir am Sonntag gewinnen, können wir sehr wahrscheinlich nicht mehr direkt absteigen“, meint Victoria-Coach René Roller. Darauf zu spekulieren, dass der Hauptstadtclub nun vor allem das Pokalfinale im Blick hat und in der Liga womöglich nur mit halber Kraft agiert, wäre Rollers Ansicht nach der falsche Weg. „Das wäre gefährlich. Auch wenn beim Racing andere Spieler als im Pokal zum Einsatz kommen, wollen sich diese doch für künftige Aufgaben empfehlen. Wir müssen unser Spiel durchziehen.“ Allerdings muss Roller neben den Verletzten auch auf Kapitän Gaspar verzichten, der wegen einer Sperre aussetzen muss.

Programm

Am Sonntag:

16.00: Racing – Rosport

16.00: Hostert – Niederkorn

16.00: Titus Petingen – Jeunesse

18.00: Strassen – RM Hamm Benfica

18.30: Differdingen – F91  

Bereits gespielt:

US Esch – Mondorf 0:3

Fola – Rodange 7:1



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