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Martins soll spielen: Der verrückte Plan B der FLF
Sport 31.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Martins soll spielen: Der verrückte Plan B der FLF

Christopher Martins ist seit Jahren einer der Leistungsträger der FLF-Auswahl.

Martins soll spielen: Der verrückte Plan B der FLF

Christopher Martins ist seit Jahren einer der Leistungsträger der FLF-Auswahl.
Foto: Ben Majerus
Sport 31.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Martins soll spielen: Der verrückte Plan B der FLF

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Christopher Martins möchte für die FLF-Auswahl auflaufen. Doch in der Schweiz droht dem Fußballer die Quarantäne, wenn er aus Luxemburg zurückkehrt. Luc Holtz und Co. sind auf der Suche nach Lösungen.

Als die Fußball-Nationalmannschaft am Montagmorgen trainiert, fehlt Christopher Martins. Der frischgebackene Schweizer Doublé-Sieger befindet sich nicht in Lipperscheid. Ob der 23-Jährige überhaupt nach Luxemburg reisen kann, um sich mit seinen Teamkollegen auf die Nations-League-Spiele gegen Aserbaidschan (5. September in Baku) und Montenegro (8. September im Stade Josy Barthel) vorzubereiten, ist noch unklar.

„Weil Luxemburg in der Schweiz nach wie vor als Risikogebiet gilt, müsste Kiki in Quarantäne, sobald er zurückkehren würde“, erklärt Nationaltrainer Luc Holtz. Die FLF ist auf der Suche nach Lösungen, auch die Politik wurde bereits eingeschaltet. 

Luc Holtz ist von der aktuellen Situation genervt.
Luc Holtz ist von der aktuellen Situation genervt.
Foto: AFP

Sollte Martins diese Sondererlaubnis nicht erhalten, gibt es einen Plan B. „Wir haben die Möglichkeit, dass er von Zürich aus nach Baku fliegt“, so Holtz. Dass er dort mit der FLF-Auswahl trainieren und auch in der Begegnung am Samstag eingesetzt werden könnte, ohne Einschränkungen bei der Rückreise befürchten zu müssen, bezeichnet Holtz als „debil“.

Übernachtung in Deutschland

Für das Heimspiel gegen Montenegro gibt es ebenfalls eine Idee. „Laut Gesetzeslage gilt man bei weniger als 24 Stunden im Land nur als Durchreisender. Es könnte also sein, dass wir ihm eine Unterkunft in Deutschland besorgen und er dann für das Spiel über die Grenze kommt“, verrät Holtz.


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Neben Martins muss Holtz am Dienstag beim Testspiel gegen den 1. FC Saarbrücken (Anpfiff um 19 Uhr im Stade Josy Barthel) auch auf den angeschlagenen Stefano Bensi verzichten.

Gute Nachrichten gibt es trotzdem: Bislang wurde kein Nationalspieler in Lipperscheid positiv auf das Corona-Virus getestet.

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