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Majerus knapp an Bronze vorbei
Sport 25 03.02.2018 Aus unserem online-Archiv
Cyclocross-WM

Majerus knapp an Bronze vorbei

Christine Majerus erzielte ihr bisher bestes Ergebnis bei der WM.
Cyclocross-WM

Majerus knapp an Bronze vorbei

Christine Majerus erzielte ihr bisher bestes Ergebnis bei der WM.
Foto: Serge Waldbillig
Sport 25 03.02.2018 Aus unserem online-Archiv
Cyclocross-WM

Majerus knapp an Bronze vorbei

Joe TURMES
Joe TURMES
Christine Majerus hat lange um Bronze bei der Cyclocross-WM gekämpft. Am Ende war sie auch mit Rang vier zufrieden.

(jot/DW) - Christine Majerus hat bei der Cyclocross-WM im niederländischen Valkenburg eine bärenstarke Leistung gezeigt. Luxemburgs Sportlerin des Jahres landete auf dem vierten Rang. Die 30-Jährige konnte sich damit weiter steigern, nachdem sie bei den beiden vergangenen Weltmeisterschaften auf dem neunten und siebten Rang gelandet war. "Ich bin sehr glücklich über den vierten Platz. Natürlich ist man auch etwas enttäuscht, wenn man so lange um Bronze kämpft und die Medaille verpasst. Aber die Freude überwiegt deutlich", so Majerus.

Die Luxemburgerin wies einen Rückstand von 55 Sekunden auf die belgische Siegerin Sanne Cant auf, die auch im Vorjahr in Beles triumphiert hatte. Zur Bronzemedaille fehlten der 30-Jährigen nur 29 Sekunden.  In der zweiten Hälfte der letzten Runde fuhr Lucinda Brand (NL) Majerus davon. Zweite wurde Katie Compton (USA) mit einem Rückstand von 12 Sekunden.

Majerus legte einen starken Start hin und war zu Beginn des Rennens Zweite. Nach einem Sturz von Eva Lechner (I) führte sie sogar für kurze Zeit das Feld an. Danach holte die Konkurrenz aber auf.

Kluckers überzeugt bei den Junioren

Bei den Junioren hat Arthur Kluckers sein Ziel erreicht und fuhr in die Top 20. Zu Beginn der letzten von insgesamt vier Runden lag er noch auf Rang 21 und hatte einen großen Rückstand auf die Konkurrenten vor ihm. In der letzten Schleife hatte er aber genug Energie, um noch drei andere Fahrer zu überholen und auf Rang 18 (auf 2'24'') zu fahren.

 „Es war so schwer, man musste oft laufen. Das war aber gut für mich“, so Kluckers. „Der Schlamm war sehr tief und die Gefahr groß, in den technischen Passagen Fehler zu machen. Es war definitiv das härteste Rennen der Saison!“ 

Nicolas Kess verlor in der letzten Runde noch drei Plätze und wurde schließlich 25. (3'21''). Loïc Bettendorff wurde 41. (auf 4'47''), Cédric Pries 51. (5'36'') und Mik Esser 66. (10'03''). Neuer Junioren-Weltmeister ins der Brite Ben Tulett.


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