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Luxemburger im Ausland: Ein Wochenende zwischen Glück und Unglück
Sport 3 3 Min. 29.08.2016 Aus unserem online-Archiv

Luxemburger im Ausland: Ein Wochenende zwischen Glück und Unglück

Sport 3 3 Min. 29.08.2016 Aus unserem online-Archiv

Luxemburger im Ausland: Ein Wochenende zwischen Glück und Unglück

Zwei der Luxemburger Fußballprofis konnten sich am Wochenende als Torschützen feiern lassen. Laurent Jans erzielte einen Treffer, Maurice Deville traf gar doppelt – allerdings ein Mal ins eigene Tor.

(jg) - Wie schnell man im Fußball vom Helden zum Unglücksraben mutieren kann, diese Erfahrung musste am Samstag Maurice Deville machen: Der Angreifer wurde beim Drittliga-Duell zwischen Hansa Rostock und dem FSV Frankfurt in der 65.' beim Stand von 0:0 eingewechselt. Der 24-Jährige brauchte dann auch nur sechs Minuten, um seine Kaltschnäuzigkeit zu untermauern. Eine Flanke kam über Umwege zum eingewechselten Stürmer, der schnell reagierte und aus kurzer Distanz vollendete (1:0).

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Bis in die Nachspielzeit hinein sah alles nach dem ersten „Dreier“ in der laufenden Saison für die Frankfurter aus, doch nach einem Freistoß von Holthaus landete der Ball plötzlich zum späten Ausgleich (90.' + 2.') im Tor – ausgerechnet Deville hatte den Ball unglücklich mit dem Kopf ins eigene Tor verlängert. Somit bleiben die Frankfurter auf einem Abstiegsplatz: Drei Punkte nach fünf Spieltagen reichen nur zu Platz 19.

Jans mit feiner Schusstechnik

In Belgien traf auch Laurent Jans ins gegnerische Tor: Am fünften Spieltag der Jupiler League war seine Mannschaft Waasland-Beveren in Ostende zu Gast. Und auch nach fünf Begegnungen warten der Luxemburger Nationalspieler und seine Teamkollegen weiterhin auf den ersten Sieg. In Ostende unterlag man nach einem frühen Platzverweis von Seck (30.') mit 1:2. Bereits nach 17 Minuten lagen die Gäste mit 0:2 in Rückstand.

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Jans konnte in der Schlussphase zumindest kurz jubeln. Der Abwehrspieler zeigte, dass er auch technische Fähigkeiten besitzt. Einen Pass von Ampomah nahm er an der Strafraumgrenze an, täuschte einen Schussversuch vor, legte sich den Ball auf den linken Fuß und schlenzte das Leder unhaltbar zum 1:2-Anschlusstreffer ins Netz. Zum Punktgewinn sollte es aber nicht mehr reichen.

Besser lief es in der höchsten belgischen Spielklasse für den Luxemburger Nationaltorwart Anthony Moris. Malines gewann auswärts beim Tabellenletzten Westerlo mit 2:1 und rangiert in der Tabelle mit acht Punkten an Position sechs. Moris war ein sicherer Rückhalt und wurde in der Nachspielzeit mit der Gelben Karte verwarnt.

Aurélien Joachim war am Wochenende nicht im Einsatz. Lierse bestritt die fünfte Runde im belgischen Pokal. Gegen den Viertligisten Waremme trat der Favorit mit einer B-Mannschaft an. Joachim und viele andere Stammkräfte wurden geschont, dennoch feierte man einen souveränen 8:2-Erfolg.

Durchatmen konnten gestern Mario Mutsch und der FC St. Gallen. Gegen den Tabellenzweiten Luzern feierte die „Espen“ einen sehr wichtigen 3:0-Erfolg. Durch den zweiten Saisonsieg am sechsten Spieltag kann die Mannschaft von Trainer Josef Zinnbauer den letzten Tabellenplatz verlassen. Als Achter liegt man nun nur noch drei Zähler hinter dem Tabellendritten. Mutsch wurde gegen Luzern in der 77.' eingewechselt.

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Düsterer sieht die Situation für den FC Thun von Coach Jeff Saibene aus. Gegen den souveränen Tabellenführer FC Basel verlor das Schlusslicht (fünf Punkte) mit 0:3 – bereits nach 19 Minuten lag man 0:3 zurück.

Thill beim FC Metz auf der Bank

In Frankreich saß Vincent Thill am Samstag erstmals in dieser Saison beim FC Metz auf der Bank, wurde allerdings nicht eingesetzt. In der Ligue 1 wurde Thill Zeuge des zweiten Heimsiegs der Lothringer. Gegen Angers trafen Falette (42.') und Milan (89.') zum 2:0-Sieg. Vahid Selimovic und Chris Philipps standen nicht im Aufgebot. Mit sechs Punkten aus drei Begegnungen rangiert der FC Metz an Position sieben. Thill und Selimovic spielten außerdem gestern mit dem Reserveteam. In der CFA 2 trennten sich die Metzer 3:3 gegen Lunéville. Thill stand 85 Minuten auf dem Platz, Selimovic absolvierte die komplette Partie.

Christopher Martins spielte die zweite Halbzeit mit der Reservemannschaft von Olympique Lyon (CFA). Gegen Villefranche unterlagen Martins und Co. mit 0:3.

In der Regionalliga West war Florian Bohnert mit der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 im Einsatz. Die Gelsenkirchener triumphierten mit 2:0 gegen die TSG Sprockhövel und rangieren nun mit sieben Punkten aus fünf Begegnungen auf dem zehnten Tabellenplatz. Bohnert kam am Samstag während 77 Minuten zum Einsatz. In Schweden läuft es für Lars Gerson und Sundsvall derzeit überhaupt nicht rund: Gestern verlor man gegen Tabellenführer Malmö mit 0:1. Gerson absolvierte die gesamte Begegnung im Mittelfeld. Mit nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Partien rückt die Abstiegszone für den Tabellenzwölften immer näher.

Von dieser sind Maxime Chanot und der New York City FC weit entfernt. Trotzdem verlor der Luxemburger in der US-amerikanischen Major League Soccer in der Nacht zum Montag (Luxemburger Zeit) in Orlando City mit 1:2. Dabei schnürte der brasilianische Star Kaka einen Doppelpack. New York liegt hinter Toronto auf Rang zwei der Eastern Conference.


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