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Luxemburg verkauft sich teuer gegen Portugal
Sport 08.09.2012

Luxemburg verkauft sich teuer gegen Portugal

Ein Bild, das man so schnell nicht vergessen wird. Da Mota nach dem 1:0-Treffer.

Luxemburg verkauft sich teuer gegen Portugal

Ein Bild, das man so schnell nicht vergessen wird. Da Mota nach dem 1:0-Treffer.
Foto: Fabrizio Munissio.
Sport 08.09.2012

Luxemburg verkauft sich teuer gegen Portugal

Selten sieht man Laola-Wellen im Stade Josy Barthel. An diesem Freitag war es der Fall. Und was es auf dem Spielfeld noch zu sehen gab, dazu die Analyse von wort.lu.

von Yves Bodry

Mit 1:2 musste sich die Luxemburger Fussball-Nationalelf im ersten Spiel der WM-Qualifikation gegen Portugal geschlagen geben. Die FLF-Auswahl war durch Da Mota in Führung gegangen, musste im Anschluss allerdings die Überlegenheit des EM-Halbfinalisten anerkennen. Während die Portugiesen mit all ihren Stars angereist warem, mussten die Gastgeber auf die verletzten Peters und Leweck verzichten.

Paukenschlag durch Da Mota

Mit einem Paukenschlag aus Luxemburger Sicht begann die Partie, denn nach 13 Minuten ging die FLF-Auswahl überraschend in Führung. Nach starkem Einsatz von Schnell kam der Ball zu Joachim, der einen Seitenwechsel auf Da Mota vollführte, und dieser konnte mit einem sehenswerten Rechtsschuss den portugiesischen Schlussmann Patricio überwinden.

Das 1:0 war nicht einmal unverdient zu diesem Zeitpunkt, denn die FLF-Auswahl stand bis dahin sicher in der Verteidigung und suchte ebenfalls den Weg zum gegnerischen Tor. Für die zum grössten Teil portugiesischen Anhänger im mit 8000 Zuschauern ausverkauften Stade Josy Barthel war der Rückstand kein Grund zur schlechten Stimmung. Die Laola-Welle machte die Runde. Auf dem Spielfeld erhöhten die Portugiesen den Druck und kamen auch zu Chancen.

Ronaldo, Ronaldo, Ronaldo

Ronaldo scheiterte in der 24. Minute noch an FLF-Torwart Joubert, 4' später war der Luxemburger machtlos gegen den Star von Real Madrid. Nach einem Ballverlust von Gerson in der eigenen Hälfte, kam Ronaldo an den Ball und traf per Innenpfosten zum 1:1.

In der Folge konnte sich Luxemburg kaum noch aus der eigenen Spielfeldhälfte befreien. Mit Glück konnte das Team von Trainer Luc Holtz das 1:1 in die Pause retten, denn Ronaldo traf sowohl in der 34.' als auch in der 45.' nur den Pfosten.

Nach dem Seitenwechsel konnte sich Joachim mit einer Einzelaktion in Szene setzen (52.'), ehe Portugal die Fussball-Hierarchie wiederherstellte. Helder Postiga wurde in abseitsverdächtiger Position angespielt und traf zum umjubelten 2:1 für die Gäste. In einer abwechslungsreichen Partie hatte Joachim (61.') noch die Chance zum Ausgleich, doch sein Schuss war zu schwach. Trotz weiterer Chancen für die Portugiesen blieb es beim 2:1 für den Favoriten, der sich allerdings nicht mit Ruhm bekleckert hatte.